Hausfinanzierung Bremen: Taschenrechner mit einigen Miniaturhäusern darauf

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Der Traum vom Eigenheim

So gelingt die Hausfinanzierung in Bremen

Eine charmante Eigentumswohnung in der Neustadt, eine Doppelhaushälfte in Borgfeld oder ein gemütliches Einfamilienhaus in Bremen-Nord. So unterschiedlich die Wunschvorstellungen beim Wohneigentum auch ausfallen, eines haben sie am Ende doch gemeinsam. Denn viele dieser Träume von Immobilien in Bremen lassen sich nur durch eine Hausfinanzierung realisieren. Und die erfordert eine umsichtige Planung. Deswegen lohnt es sich auch, auf die Hilfe von Baufinanzierungsvermittlern zu setzen.

Hausfinanzierung Schritt für Schritt

Zu wenig Eigenkapital, eine zu kurze Zinsbindung, unterschätzte Lebenshaltungskosten: Wer ein Haus in Bremen finanzieren will, darf sich keine dieser Fehler leisten. „Denn diese können Tausende von Euro kosten – und im schlimmsten Fall sogar den Traum vom Eigenheim komplett platzen lassen“, warnt André Tiedemann. Er ist Baufinanzierungsberater und Geschäftsführer der Friendly Finance GmbH aus Bremen. „Nehmen Sie sich Zeit und lassen Sie sich gut von Fachleuten beraten“, empfiehlt er allen angehenden Häuslebauern und Hauskäufern. Denn bei einer soliden Hausfinanzierung in Bremen gibt es viele Punkte zu bedenken.

Wie viel Haus kann ich überhaupt finanzieren?

Hausfinanzierung Bremen: Miniaturhaus auf Geld auf deinem Schreibtisch zwischen zwei Handflächen
Am Anfang einer jeden Hausfinanzierung steht ein Kassensturz. Denn man muss herausfinden, wie viel Geld man überhaupt für den Kauf beziehungsweise Kredit hat. Freepik.com

Am Anfang einer jeden Hausfinanzierung steht zunächst ein ehrlicher Kassensturz. Denn nur auf diese Weise lässt sich ermitteln, wie viel Geld eigentlich zur Verfügung steht. Dafür müssen neben den Einkommensquellen auch alle regelmäßigen Beiträge auf den Tisch. Hierzu zählen unter anderem Versicherungskosten, Beiträge zur Altersvorsorge, Fahrten zur Arbeit und auch Posten wie Mobilfunkverträge und Streaming-Abonnements. „Zahlungen, die nur einmal jährlich anfallen, sollten ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden“, sagt André Tiedemann.

Geschäftsführer der Friendly Finance GmbH André Tiedemann
André Tiedemann, Geschäftsführer der Friendly Finance GmbH. Marco Gallmeier

Ist der monatlich zur Verfügung stehende Betrag ermittelt, wissen alle zukünftigen Hausbesitzer, was für eine Ratenzahlung sie sich leisten können. „Als Grundregel gilt dabei, dass die Summe für Zins und Tilgung 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens nicht übersteigen sollte“, erzählt der Experte. „Denn auch unvorhersehbare Ausgaben müssen problemlos bezahlbar bleiben.“ Damit meint er beispielsweise Autoreparaturen sowie Verdienstausfälle oder -einbußen durch Kurzarbeit. „Wer seine finanzielle Belastungsgrenze falsch einschätzt, gefährdet die gesamte Finanzierung“, betont Tiedemann. „Deswegen stehen wir von Anfang an unseren Kunden helfend zur Seite, um Fehler wie diese zu vermeiden.“

Wie viel Eigenkapital sollte ich einbringen?

Fachleute empfehlen, mindestens 25 Prozent der Gesamtsumme für den Hauskauf aus Eigenkapital zu finanzieren. „Schließlich hat Eigenkapital Einfluss auf die Bedingungen des Darlehens, etwa den Zinssatz“, erläutert André Tiedemann. „Dieser hängt vom Risiko für die Bank ab. Je weniger eigene Mittel also eingebracht werden, desto höher fällt es für die Bank aus – und das lässt sie sich mit einem höheren Zinssatz von den Kreditnehmern bezahlen.“

Das gehört unter anderem zum Eigenkapital:

  • Barvermögen
  • Lebensversicherungen
  • Ersparnisse auf Konten
  • Bausparguthaben
  • Immobilien
  • Aktien, Investmentfonds, Wertpapiere

Auch ohne viel Eigenkapital kann eine Hausfinanzierung in Bremen machbar sein. Da hier die Tilgungsraten in der Regel allerdings besonders hoch sind, ist ein sicheres Einkommen vonnöten.

Was sind Kaufnebenkosten?

Bei der Suche nach einer passenden Hausfinanzierung in Bremen tendieren viele Menschen dazu, vor allem auf eines zu achten: den Kaufpreis. „Jedoch kommen zu diesem noch einmal die sogenannten Nebenkosten hinzu. Und diese können sich schnell zu mehr als 10 Prozent der Kaufsumme addieren“, mahnt André Tiedemann.

Mit diesen Nebenkosten müssen Sie rechnen:

  • Notargebühren
  • Grunderwerbsteuer
  • Grundbucheintrag
  • eventuell Maklercourtage

Wie viele Angebote für die Hausfinanzierung in Bremen sollte ich mir einholen?

Angebote für Bau- und Immobilienfinanzierungen gibt es zuhauf auf dem Markt. Doch es gibt enorme Preisunterschiede zwischen den einzelnen Kreditgebern. Allerdings sind diese nicht immer so leicht zu erkennen. Deswegen ist ein Angebotsvergleich ratsam. Es empfiehlt sich, diesen von Profis durchführen zu lassen – wie der Friendly Finance GmbH. „Das spart Ihnen nicht nur Energie, sondern auch Zeit“, so Baufinanzierungsberater André Tiedemann.

Was ist der Vorteil von Baufinanzierungsvermittlern?

Bei einer Hausfinanzierung ist kompetente Beratung unerlässlich. Freepik.com/Korntt1992

Finanzierungsvermittler übernehmen nicht nur den zeitfressenden und komplizierten Vergleich von Kreditangeboten für ihre Kunden. Sie beraten sie auch transparent und suchen im gemeinsamen Gespräch das beste Darlehen aus einem breiten Portfolio an kooperierenden Banken aus. „Dabei kommt es immer auf das jeweilige Bau-, Kauf- und/oder Sanierungsvorhaben an“, unterstreicht André Tiedemann. „Denn jeder Hauskauf und jeder Hausbau ist eine individuelle Angelegenheit. Deswegen passt auch nicht immer jeder Kredit – selbst, wenn er günstig ist.