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IQ bietet nicht nur Weiterbildungen an – IQ macht fit für die Arbeit der Zukunft

Digitalisierung Bremen: Arbeit der Zukunft

Digitalisierung und Industrie 4.0 sind aus der heutigen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Auch in Bremen und Niedersachsen setzen viele Arbeitgeber auf die digitale Gestaltung von Prozessen und Geschäftsmodellen. Doch was bedeuten diese Begriffe eigentlich?

Was bedeutet Digitalisierung?

Digitalisierung Bremen
Lebenslanges Lernen auch während des Berufes. Im Themenbereich Digitalisierung ist das eine Grundvoraussetzung. IQ Bremen

Digitalisierung steht einerseits für Abläufe, die nicht mehr analog verlaufen – oder zwar analog noch verlaufen, aber mit digitaler Anreicherung. Zum Beispiel werden Unterlagen gescannt und per Mail verschickt statt kopiert und per Brief versendet. Online bestellte Waren liefert der Paketdienst aus – dabei kann der Kunde jederzeit die aktuelle Position seines Pakets genau nachvollziehen.

Andererseits versteht man darunter auch die digitale Modifikation von Instrumenten, Geräten und Maschinen, beispielsweise der digitale Tacho im Auto. Die Digitalisierung trägt zur Optimierung von Prozessen, Produkten sowie Dienstleistungen bei.

Wofür steht der Begriff Industrie 4.0?

Unter dem Begriff Industrie 4.0 wird die intelligente Vernetzung von Maschinen und Abläufen in der industriellen Produktion mit Unterstützung von Informations- und Kommunikationstechnologie verstanden.

Aber auch außerhalb von Produktionsprozessen spielen Industrie 4.0 und die Digitalisierung eine immer größer werdende Rolle. Im Handel wächst etwa die Bedeutung von e-Commerce, in der Werbung wird Social Media Marketing immer wichtiger. Ganze Unternehmen stehen mittlerweile vor einem großen Wechsel, dem Digital Change.

Welche Herausforderung bedeutet die Digitalisierung für Arbeitnehmer?

Digitalisierung Bremen – Christian Gorldt
Dr. Christian Gorldt ist bei IQ in Bremen für Digitalisierung verantwortlich. IQ Bremen

„Die Anforderungen an die Menschen, die in solchen dynamischen und oft weltweit vernetzten Strukturen arbeiten, haben sich in den vergangenen zehn Jahren stark gewandelt“, stellt Dr. Christian Gorldt fest. Er ist Geschäftsführer der IQ Bremen GmbH, einem Qualifizierungsanbieter im Technologiepark an der Universität Bremen.

Mit dem Wandel von der klassischen Fabrik zur Industrie 4.0, vom althergebrachten Ladengeschäft zum Online-Shop-Betreiber, von der Werbeagentur zum Social-Media-Marketing-Unternehmen werden Mitarbeiter nicht überflüssig. Stattdessen müssen sie Verantwortung für andere Tätigkeiten übernehmen.

Allerdings sind die klassischen Aus- und Weiterbildungen darauf nicht optimal ausgerichtet, ihnen fehlt aktuell die intensive Auseinandersetzung mit den speziellen Aspekten der Digitalisierung und der Industrie 4.0.

Zukunft der Arbeit? Arbeit der Zukunft!

Um Mitarbeiter für die Vielzahl an neuen Anforderungen fit zu machen, sind in den letzten Jahren zahlreiche innovative Angebote für Qualifizierungen entstanden, die für die Arbeit der Zukunft wichtig sind.

Für IQ zählen in Bremen ganz besonders die Industrien Automobil, Nahrungs- und Genussmittel, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Schiffbau und Stahlbau zu den Bereichen, für die Industrie 4.0 immer wichtiger wird. Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Großunternehmen in diesen Branchen bietet IQ aktuell drei Qualifizierungsmaßnahmen mit dem Schwerpunkt auf Industrie 4.0 an.

Qualifizierungsmaßnahmen für die Industrie 4.0:

  • Fachkraft Industrie 4.0 IHK
  • Meister für vernetzte Industrie IHK
  • Azubi in der Industrie 4.0 IHK

Aber auch im Bereich der Digitalisierung ist der Anbieter intelligenter Aufstiegsqualifizierung aus Bremen gut aufgestellt. Aktuell sind es drei Lehrgänge, die angeboten werden, um Mitarbeiter für die digitalisierte Arbeit der Zukunft zu qualifizieren.

Lehrgänge im Bereich Digitalisierung:

  • Digital Change Manager IHK
  • e-Commerce-Manager IHK
  • Social Media Manager IHK

Vollzeit oder Teilzeit: Flexible Lehrgänge

Digitalisierung Bremen
Das Thema Digitalisierung betrifft die komplette Arbeitswelt. IQ Bremen

Jeder Lehrgang wird sowohl in Vollzeit als auch in Teilzeit angeboten.

Bei den Digitalisierungs-Lehrgängen wird die Vollzeit-Variante häufig von Teilnehmern gewählt, die ihren Bildungsurlaub beziehungsweise ihre Bildungszeit nutzen, um sich weiter zu qualifizieren. Sie dauern daher auch nur zwei Wochen. Die Teilzeit-Variante hingegen ist ideal, wenn der reguläre Job parallel weiterlaufen soll. Der Lehrgang findet dann an zwei Abenden in der Woche statt und geht über sechs Wochen. Alle Seminare enden mit der Prüfung vor der Handelskammer Bremen, die bei Bestehen auch das bundesweit anerkannte IHK-Zertifikat ausstellt.

Die Industrie 4.0-Lehrgänge variieren von der Zeit her etwas mehr.

  • Der Lehrgang Azubi in der Industrie 4.0 dauert nur eine Woche (Vollzeit) oder vier Wochen (Teilzeit).
  • Bei der Fachkraft Industrie 4.0 werden die Teilnehmer in zwei Wochen (Vollzeit) beziehungsweise in acht Wochen (Teilzeit) auf die Abschlussprüfung vorbereitet.
  • Am intensivsten ist die Ausbildung beim Meister Vernetzte Industrie: In Vollzeit geht es über fünf Monate und in Teilzeit über ein halbes Jahr, bis die IHK-Prüfung ansteht.

Ohne gute Dozenten geht es nicht

„Unsere Dozenten bringen jahrelange Erfahrung aus Fach- und Führungslaufbahnen in Wirtschaft und Industrie mit“, klärt der bei IQ für Digitalisierung verantwortliche Christian Gorldt über die Kompetenzen der Lehrenden auf. Diese gäben ihr Wissen und ihre Erfahrung in den Seminaren handlungsorientiert an die Teilnehmer weiter. „Unsere Teilnehmer schätzen das Lernen in Gemeinschaft im IQ“, sagt der Bremer Experte. Auch moderne Formen der Weiterbildung wie zum Beispiel Hybridveranstaltungen und Webinare werden von IQ immer intensiver angewendet. Dazu werden Tools wie Zoom, GoToWebinar, GoToMeeting und MS Teams genutzt. „Wir machen damit Digitalisierung und Industrie 4.0 für unsere Kunden erleb- und erfahrbar“, so der Geschäftsführer von IQ Bremen.

Staatliche Förderung verfügbar

Der Staat fördert Menschen jeden Alters, die sich beruflich qualifizieren wollen. Er hat auch die Wichtigkeit von Digitalisierung erkannt und unterstützt Teilnehmer an Weiterbildungen unter anderem mit Bildungsprämie, WiN Weiterbildung in Niedersachsen, Weiterbildungscheck und Bildungsurlaub beziehungsweise Bildungszeit und teilweise auch Aufstiegs-BAFöG.


IQ Bremen bildet in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Management weiter – an verschiedenen Orten im deutschsprachigen Raum. 1956 noch als Verein unter dem Titel Seminar für technische Ausbildung STA Bremen von der Handelskammer Bremen und zwölf Unternehmen aus der Hansestadt gegründet, firmiert die heutige GmbH seit 2004 unter dem aktuellen Namen.