Industriemeister Bremen Lehrgang

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Foto: IQ Bremen
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Meister fallen nicht vom Himmel – sie werden bei IQ in Bremen ausgebildet

Industriemeister Bremen: Karrieresprungbrett Qualifizierung

Die Weiterbildung zum geprüften Industriemeister IHK in Bremen ist eine hervorragende Gelegenheit, die Karriereleiter nach oben zu klettern und einen verantwortungsvollen, abwechslungsreichen Beruf auszuüben. Eine fundierte Qualifizierung und Vorbereitung auf die Prüfung vor der Handelskammer bietet IQ – Intelligente Qualifizierung.

Die Experten dieses Anbieters für Qualifizierungsmaßnahmen geben detailliert Auskunft rund um den Beruf des Industriemeisters.

Welche Aufgaben übernimmt ein Industriemeister?

Industriemeister Bremen – Katrin Wegner
Katrin Wegner leitet bei IQ Bremen die Lehrgänge im Bereich Industriemeister. IQ Bremen

„Der Lehrgang zum Industriemeister bereitet auf Führungsaufgaben oder gleichwertige anspruchsvolle Fachaufgaben vor“, erläutert Katrin Wegner, Lehrgangsleitung im Bereich Industriemeister. Die Aufgaben sind dabei vielfältig und variieren je nach Unternehmen. Grundsätzlich gilt laut Wegner: „Der Industriemeister als Führungskraft ist klassischerweise das Bindeglied zwischen Mitarbeitern und Unternehmensleitung. Im Zuge dessen bringt er sein technisches und betriebswirtschaftliches Wissen sowie Können ein, um die Unternehmensziele zu erreichen. Kompetenzen im Bereich Planung und Organisation sind ebenfalls wichtig, um die Produktion am Laufen zu halten.“ Eine wichtige Aufgabe ist zudem die Personalführung. „Der Industriemeister hat ein offenes Ohr für seine Mitarbeiter, motiviert sie und fördert Talente“, erläutert Katrin Wegner.

Viele Gründe sprechen für diese Weiterbildung

Die Motivation, sich beruflich weiterzubilden, wird von Teilnehmenden mit verschiedenen Aspekten erklärt.

Warum lohnt sich eine Qualifizierung zum Industriemeister?

  • Beruflicher Aufstieg, der mit höherem Einkommen verbunden ist
  • Neue Herausforderungen angehen
  • Persönliche Ziele verwirklichen – verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen
  • Die eigene Weiterentwicklung: vom Mitarbeiter zur Führungskraft

Voraussetzungen für die Qualifizierung

Wer einen Lehrgang zum Industriemeister absolvieren möchte, muss dafür bestimmte Voraussetzungen erfüllen. „Bei einer abgeschlossenen Berufsausbildung im entsprechenden Fachbereich ist ein Jahr Berufserfahrung notwendig, bevor die letzte Prüfung zum Meister abgelegt werden kann“, erklärt Wegner. „Bei einer berufsbegleitenden Qualifizierung zum Meister kann die Berufspraxis dagegen auch während des Lehrgangs gesammelt werden, sodass ein Start direkt nach Abschluss der Berufsausbildung möglich ist.“ Sollte allerdings keine Ausbildung im entsprechenden Fachbereich vorliegen, so fällt die entsprechend benötigte Berufspraxis umfangreicher aus. Die Meisterprüfung könne auch ohne Abschluss einer Berufsausbildung abgelegt werden, wenn jemand über eine mehrjährige einschlägige Berufspraxis verfügt.

Ein Lehrgang für (fast) jedes Zeitmodell

Industriemeister Bremen – Schulung
Bei der Qualifizierung zum Industriemeister können die Teilnehmer auf kompetente Experten von IQ Bremen bauen. IQ Bremen

„Wir bieten verschiedene Zeitmodelle für die Qualifizierung zum Industriemeister an“, sagt Wegner. „Denn so kommen wir der beruflichen Situation der Teilnehmer möglichst weit entgegen.“ Das Angebot bei IQ – Intelligente Qualifizierung umfasst Qualifizierungen in Vollzeit über fünf Monate. Darüber hinaus gibt es reine Samstagslehrgänge über 26 Monate, also etwas mehr als zwei Jahre. Des Weiteren bilden sich auch etliche Personen in Teilzeitlehrgängen fort. Das bedeutet, dass der Unterricht an drei Werktagen pro Woche (über etwa 1,5 Jahre) stattfindet. Viele angehende Meister wählen zudem einen schichtbegleitenden Lehrgang. Dieser findet ebenfalls an drei Tagen in der Woche statt. Je nach Schichtmodell entscheiden die Teilnehmer dann, ob sie vormittags oder nachmittags zum Unterricht kommen.

In folgenden Fachrichtungen bietet IQ – Intelligente Qualifizierung die Qualifikation zum Industriemeister an:

  • Metall
  • Mechatronik
  • Elektrotechnik
  • Lebensmittel
  • Lack
  • Chemie
  • Logistik
  • Vernetzte Industrie

Inhalt und Struktur des Lehrgangs für Industriemeister

Der Lehrgang zum Industrie- beziehungsweise Logistikmeister umfasst die Basisqualifikation (BQ) und die Handlungsspezifische Qualifikation (HQ). Im Rahmen der fächerübergreifenden Basisqualifikation werden Inhalte vermittelt, die für angehende Meister aller Fachrichtungen relevant sind.

Themenbereiche im Rahmen der Basisqualifikation:

  • Rechtsbewusstes Handeln
  • Betriebswirtschaftliches Handeln
  • Methoden der Information, Kommunikation und Planung
  • Zusammenarbeit im Betrieb
  • Naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten

Themenbereiche der handlungsspezifischen Qualifikation:

  • Führung und Personal (Personalführung, Personalentwicklung sowie Qualitätsmanagement)
  • Organisation (Betriebliches Kostenwesen, Planungs-, Steuerungs- und Kommunikationssysteme sowie Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz)
  • Technik beziehungsweise Logistik

Im Rahmen der Meister-Weiterbildung ist es zudem verpflichtend vorgesehen, dass auch die Ausbildereignung erworben wird. Zur Vorbereitung werden auch entsprechende Kurse angeboten („Berufsausbilder AEVO IHK“). Spätestens bis zur letzten Meister-Prüfung ist der „Ausbilderschein“ nachzuweisen. „Diesen Lehrgang bieten wir in Vollzeit an – und zwar zugelassen nach dem Bremischen Bildungszeitgesetz beziehungsweise dem Niedersächsischen Bildungsurlaubsgesetz“, so Sabine Stulken, die bei IQ die Berufsausbilder-Lehrgänge organisiert. Die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung ist aber auch in Teilzeit möglich: abends an drei Tagen in der Woche über zwei Monate.

Ablauf der Prüfungen

Die Prüfungen finden jeweils bundeseinheitlich statt. In Bremen nimmt diese die hiesige Handelskammer ab.

Wer sich in Vollzeit weiterbildet, der erarbeitet sich die Inhalte von sowohl dem BQ- als auch HQ-Teil parallel; die Prüfungen finden im Anschluss an den fünfmonatigen Lehrgang kurz nacheinander statt. In Teilzeit- und Samstags- sowie schichtbegleitenden Kursen werden zunächst die Themen der fachübergreifenden Basisqualifikation vermittelt, woraufhin die zugehörigen BQ-Prüfungen vor der Bremer Handelskammer abgelegt werden. Anschließend beginnt der Unterricht des HQ-Teils, der wiederum in die entsprechenden Prüfungen mündet.

Die Prüfung der handlungsspezifischen Qualifikationen erfolgt dabei anhand einer komplexen Situationsaufgabe. „Um diese Aufgabenstellung bewältigen zu können, ist – neben den erforderlichen Fachkenntnissen – entscheidend, die in den Handlungsbereichen erworbenen Qualifikationen miteinander verknüpfen zu können“, betont die Lehrgangsleiterin. „Während die BQ-Prüfungen ausschließlich schriftlich bearbeitet werden, wird im Rahmen der HQ-Prüfung auch ein Fachgespräch geführt“.

Gebühren: Was kostet der Lehrgang zum Industriemeister?

Laut Wegner betragen die Gebühren für den Lehrgang 6500 Euro. „Darin enthalten sind bereits die Bücher und Skripte für den gesamten Lehrgang.“ Zusätzlich fallen Prüfungsgebühren der Handelskammer Bremen an. Diese liegen zwischen 450 und 500 Euro – je nach Fachrichtung. Dazu kommen für die Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung nochmals 580 Euro plus 170 Euro Prüfungsgebühr.

Finanzielle Förderung vom Staat

Sofern die Gebühren für die Teilnahme am Lehrgang vom Teilnehmenden selbst getragen werden, kann der Lehrgang zum Industriemeister beziehungsweise Logistikmeister über das sogenannte Aufstiegs-BAFöG gefördert werden. „Diese attraktive Förderung umfasst einen Zuschuss von 50 Prozent zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren sowie ein zinsfreies Darlehen über die restlichen 50 Prozent der Gebühren“, erläutert Wegner. „Bei bestandener Prüfung werden einem Absolventen nochmals 50 Prozent der Darlehenssumme erlassen. Somit müssen letztlich nur 25 Prozent der Lehrgangs- und Prüfungsgebühren selbst getragen werden.“

Diese Förderung gilt auch für den bereits erwähnten Ausbilderschein (Berufsausbilder AEVO IHK) – allerdings nur, sofern dieser im Zusammenhang mit dem Meister gebucht wird. Sofern der Industriemeister als Vollzeit-Lehrgang belegt wird, ist es möglich, auch einen Beitrag zum Lebensunterhalt zu beantragen („Unterhalts-BAFöG“). Dieser richtet sich nach Einkommen, Vermögen und Familienstand des Teilnehmers. Seit Sommer 2020 wird der Beitrag zum Lebensunterhalt dabei als sogenannter Vollzuschuss gewährt, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Die IQ-Ansprechpartnerin gibt noch einen Hinweis: „Nach erfolgreichem Abschluss des Meisterlehrgangs können Absolventen, die in Bremen wohnen beziehungsweise arbeiten, zusätzlich die sogenannte Aufstiegsfortbildungsprämie des Landes Bremen beantragen. Diese beträgt 4000 Euro.“ Während es einen gesetzlichen Anspruch auf das bereits erwähnte Aufstiegs-BAFöG gibt, gilt dies für die Prämie nicht. Sie wird zudem nicht automatisch, sondern nur auf Antrag gewährt.

Nach erfolgreich abgelegter Abschlussprüfung erreichen Meister die Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR). Der DQR wurde etabliert, um berufliche und akademische Abschlüsse miteinander zu vergleichen – im Sinne dieses Modells werden Industriemeister als gleichwertig zum akademischen Titel „Bachelor“ betrachtet. Diverse Studien zeigen auf, dass das Einkommen von Absolventen beruflicher Weiterbildung dem von Bachelor-Absolventen in der Regel in nichts nachsteht.

Vorteile einer Qualifizierung bei IQ – Intelligente Qualifizierung

Industriemeister Bremen
Bei IQ Bremen kann man nicht nur Fachliches lernen, sondern setzt sich auch mit seiner zukünftigen Rolle als Führungskraft auseinander. IQ Bremen

„Nicht nur arbeitet IQ mit hervorragenden Dozenten zusammen, die Inhalte anwendungsbezogen, handlungsorientiert und mit viel Herzblut vermitteln“, so Katrin Wegner. Die Lehrgangsleitung berichtet ebenfalls vom Konzept „Persönliche Wirksamkeit“: Im Stundenplan für angehende Industrie- und Logistikmeister fest vorgesehen sind Unterrichtseinheiten, die dem „Lernen lernen“ dienen. Hier geht es unter anderem um Lernstrategien und Zeitmanagement, jedoch wird auch eine aktive Auseinandersetzung mit der Rolle als Führungskraft gefördert. Dabei greift – wie bei jeder Qualifikation im Hause IQ – das Motto: „Mehr Wissen, mehr Können, mehr Zukunft“, mit dem man sich bewusst vom Image einer Meisterschule distanziert.

Für Teilnehmer, die insbesondere in den Naturwissenschaften und der Betriebswirtschaft zusätzliche Unterstützung benötigen, bietet IQ eine spezielle „LernLounge“ an. In dieser helfen Lern-Coaches (zum Beispiel ehemalige Teilnehmer) lehrgangsübergreifend, methodisch und fachlich. Zusätzlich unterstützt IQ Lerngruppen durch das Reservieren von Räumen – auch über die geplanten Unterrichtszeiten hinaus.

Hinzu kommen die fürs Lernen passende Umgebung und Atmosphäre. „Eigentlich sollte es selbstverständlich sein – aber der Vollständigkeit halber erwähnen wir gerne, dass unsere Lehrgangsräume täglich gereinigt werden. Zudem schätzen unsere Kunden die hohe Erreichbarkeit der Mitarbeiter und lange Öffnungszeiten des Büros. So können die Teilnehmer immer persönlich Kontakt halten und Fragen stellen“, so Wegner. Die Zufriedenheit der Lehrgangsteilnehmer wird konsequent über regelmäßige Evaluationen abgefragt; Verbesserungsvorschläge werden zeitnah geprüft und nach Möglichkeit umgesetzt.


Weiterbildungen und Qualifizierungen bei IQ Bremen:

IQ Bremen bildet in den Bereichen Technik, Wirtschaft und Management weiter – an verschiedenen Orten im deutschsprachigen Raum. 1956 noch als Verein unter dem Titel Seminar für technische Ausbildung STA Bremen von der Handelskammer Bremen und zwölf Unternehmen aus der Hansestadt gegründet, firmiert die heutige GmbH seit 2004 unter dem aktuellen Namen.