Darstellung von Waldbestattungen

Bremer Experten » Wirtschaft » Waldbestattungen Bremen: Beisetzung in der Natur

Foto:
Anzeige

Ruhe unter raschelnden Bäumen

Waldbestattungen Bremen: Beisetzung in der Natur

Das leise unter den Füßen raschelnde Laub, das diffuse Sonnenlicht, das durch die Baumkronen scheint, das ab und zu erklingende Zwitschern der Vögel in luftiger Höhe: All das wirkt herrlich. Deswegen stellen Wald und Natur im Allgemeinen für viele Menschen auch ein Symbol der Ruhe dar. So ist es nicht verwunderlich, dass sich immer mehr danach sehnen, ihre letzte Ruhestätte im Grünen zu finden, und sich für Waldbestattungen entscheiden. Dabei hilft das renommierte Bremer Bestattungsinstitut GE·BE·IN.

Was sind Waldbestattungen?

Beratungsgespräch zum Thema Waldbestattungen in einem Büro des Bremer Bestattungsunternehmens GE·BE·IN. Eine Mitarbeiterin zeigt einer Kundin eine Urne auf dem Bildschirm, im Hintergrund sieht man einen grünen Zweig.
Waldbestattungen setzen eine Feuerbestattung voraus. Im einfühlsamen Gespräch erläutern die Bestatter alle Details. GE·BE·IN

Darunter fallen mehrere Möglichkeiten der Bestattung nach der Einäscherung“, erklärt Gisela Sender, Geschäftsführerin des GE·BE·IN. Eine Form sei die Baumbestattung, eine noch relativ neue Beisetzungsart in Deutschland. „Bei dieser Art der Bestattung, wie sie zum Beispiel im FriedWald erfolgt, wird die Asche des Verstorbenen in einer speziellen Urne im Wurzelbereich eines Baumes beigesetzt. Diesen müssen die Kunden auswählen“, erläutert sie. Die Grabstätte erhält eine kleine Namenstafel oder bleibt anonym. Denn die Wälder sollen nicht wie ein Friedhof wahrgenommen werden.

Hier sind Waldbestattungen in Bremen und der Umgebung möglich:

  • Auf speziell ausgewiesenen Feldern auf dem Waldfriedhof Blumenthal
  • Auf der Fläche des Friedhof Osterholz
  • Im FriedWald Bremer Schweiz in Schwanewede oder FriedWald Hasbruch in Hude

Gründe für die Waldbeerdigung

Waldbestattungen sind das erste Mal in den 2000er-Jahren in Deutschland aufgekommen. Und seitdem werden sie immer populärer. Die Gründe dafür sind vielfältig. „So spricht eine Beisetzung in der Natur in erster Linie diejenigen an, die sich schon zu Lebzeiten beispielsweise gern an der frischen Luft und im Grünen aufgehalten haben“, erläutert Gisela Sender. „Aber auch der Wegfall der Grabpflege spricht für diese Bestattungsart.“

Die Wahl der Grabstätte

Die größten Kostenunterschiede bei Waldbestattungen entstehen durch die Wahl der Bäume. So können beispielsweise Beisetzungen unter Exemplaren, die an einer Lichtung oder sogar einem Bachlauf stehen, kostenintensiver ausfallen als unter kleineren Bäumen, die am Wegrand wachsen. Jedoch bieten der FriedWald und Friedhöfe mit ausgewiesenen Flächen für die Waldbestattung mehrere und dadurch auch günstigere Lösungen an. Folglich können Kunden im FriedWald zwischen einem Gemeinschafts-, Familien- und Partnerbaum wählen.

Baumgräber Waldfriedhof Blumenthal:

  • Die Urnen von Partnern werden kreisförmig um einen großen Laubbaum unter einer Platte aus Granit beigesetzt. Eine weitere Möglichkeit ist die Beisetzung in einem Mischwald unter kreisförmigen Findlingen.
  • Einzelpersonen können an einem Gemeinschaftsbaum die letzte Ruhe finden.

Baumgräber Friedhof Osterholz:

  • Auf der speziellen Anlage gibt es Partnergräber in einer reihenförmigen Anordnung unter großen Laubbäumen.

Abschied mitten in der Natur

Traueraltar mit Bänken mitten in einem Trauerwald. Hier werden Abschiedsfeiern bei einer Waldbestattung gehalten.
Eine Andachtsplatz unter grünen Kronen: Bei Waldbestattungen kann auch die Trauerfeier mitten in der Natur stattfinden.

Eine Trauerfeier ist bei einer Waldbestattung mitten in der Natur ebenfalls möglich. Bei deren Organisation helfen die Bestatter vom GE·BE·IN. Außerdem erledigen sie selbstverständlich alle Formalitäten rund um die Feuerbestattung, die einer Waldbestattung vorausgeht. „Um den Abschied individuell gestalten zu können, appellieren wir immer wieder an jeden einzelnen Menschen – egal, ob jung oder alt – eine Bestattungsvorsorge abzuschließen“, betont Gisela Sender. „Denn wer seine Wünsche schon zu Lebzeiten festhält, bekommt garantiert das Begräbnis, das er sich wirklich wünscht. Und er entlastet damit natürlich auch seine trauernden Angehörigen.“