Spezialisten für Parodontitisbehandlung in Bremen
Junge Frau legt lachend die Hända an ihr Kinn

Bremer Experten » Gesundheit & Medizin » Parodontitisbehandlung in Bremen: Entzündungen erkennen und gezielt behandeln

Foto: Magnific_Benzoix

Parodontitisbehandlung in Bremen: Entzündungen erkennen und gezielt behandeln

Anzeige

Von der Diagnose bis zur langfristigen Nachsorge

Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats, bei der bakterielle Beläge eine zentrale Rolle spielen. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, können Zahnfleisch, Haltefasern und Kieferknochen geschädigt werden. In fortgeschrittenen Fällen verlieren Zähne dadurch zunehmend ihren festen Halt. Parodontologie zählt zu den Behandlungsschwerpunkten der Privatpraxis für Zahnmedizin von Prof. Dr. Philipp Kohorst in Bremen.

Eine Parodontitisbehandlung richtet sich nach dem individuellen Befund und erfolgt in mehreren Schritten. Dazu gehören die Untersuchung des Zahnhalteapparats, die Verbesserung der Mundhygiene, die Entfernung bakterieller Beläge unterhalb des Zahnfleischrands sowie bei Bedarf weiterführende chirurgische oder regenerative Maßnahmen. Regelmäßige Kontrollen und eine langfristige Nachsorge sollen anschließend dazu beitragen, den erreichten Zustand zu stabilisieren.

Welche Anzeichen können auf Parodontitis hinweisen?

Parodontitisbehandlung Bremen Prophylaxe ist wichtig
Parodontitisbehandlung Bremen: Prophylaxe und eine professionelle Zahnreinigung können einer Parodontose vorbeugen. Pexels/Daniel Frank

Parodontitis entwickelt sich häufig schleichend. Vor allem in frühen Stadien verursacht sie häufig keine Schmerzen. Andere Veränderungen im Mundraum können deshalb erste Hinweise liefern.

Zu den möglichen Anzeichen gehören:

  • Zahnfleischbluten
  • zurückgehendes Zahnfleisch
  • Veränderungen der Zahnstellung
  • in fortgeschrittenen Fällen gelockerte Zähne

Nicht alle Hinweise sind unmittelbar am Zahnfleisch sichtbar. Prof. Dr. Philipp Kohorst nennt einen weiteren möglichen Anhaltspunkt: „Auch Mundgeruch oder ein schlechter Geschmack können mit Parodontitis in Zusammenhang stehen.“ Ob tatsächlich eine Parodontitis vorliegt und wie weit sie fortgeschritten ist, lässt sich erst durch eine zahnärztliche Untersuchung beurteilen.

Was passiert bei einer Parodontitis?

Parodontitis betrifft nicht nur das sichtbare Zahnfleisch. Die Entzündung kann auf weitere Bestandteile des Zahnhalteapparats übergreifen. Dazu gehören die Fasern, die den Zahn im Kiefer verankern, sowie der umgebende Kieferknochen.

Im Verlauf können sich Zahnfleischtaschen vertiefen und Gewebe sowie Knochen zurückbilden. Ohne wirksame Behandlung kann dadurch der Halt einzelner Zähne abnehmen.

Eine reine Zahnfleischentzündung, die sogenannte Gingivitis, ist davon zu unterscheiden. Sie betrifft zunächst das Zahnfleisch. Bei einer Parodontitis sind dagegen bereits tiefere Strukturen des Zahnhalteapparats betroffen.

Parodontitis und Allgemeingesundheit: Welche Zusammenhänge sind bekannt?

Mundgesundheit und Allgemeingesundheit stehen in Wechselwirkung. Besonders gut untersucht ist der Zusammenhang zwischen Parodontitis und Diabetes mellitus. Erhöhte Blutzuckerwerte können entzündliche Prozesse im Zahnhalteapparat begünstigen. Umgekehrt kann eine schwere, unbehandelte Parodontitis die Einstellung des Blutzuckers erschweren.

Auch zwischen Parodontitis und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bestehen wissenschaftlich beschriebene Zusammenhänge. Entzündungsprozesse und Bakterien aus dem Mundraum können dabei eine Rolle spielen. Bestehende Allgemeinerkrankungen können zugleich den Verlauf einer Parodontitis und die Therapieplanung beeinflussen.

Welche Faktoren begünstigen Parodontitis?

Bakterielle Beläge sind ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung parodontaler Entzündungen. Wie leicht sich eine Parodontitis entwickelt und wie sie verläuft, hängt zusätzlich von individuellen Risikofaktoren ab. Dazu zählen insbesondere:

  • Rauchen
  • unzureichende Mundhygiene
  • bestimmte Allgemeinerkrankungen
  • chronischer Stress
  • hormonelle Veränderungen
  • genetische Faktoren

Eine konsequente Mundhygiene hilft, bakterielle Beläge zu reduzieren. Gleichzeitig fließen vorhandene Risikofaktoren in die Diagnose, Therapieplanung und Nachsorge ein.

Wie läuft die Therapie ab?

Parodontitisbehandlung Bremen - die Spezialisten aus der Privatpraxis von Prof. Dr. Kohorst
Parodontitisbehandlung Bremen: Die Privatpraxis für Zahnmedizin hat sich darauf spezialisiert. Prof. Dr. Kohorst Privatpraxis für Zahnmedizin

Die Behandlung richtet sich nach dem individuellen Befund und erfolgt schrittweise. Zunächst werden der Zustand des Zahnhalteapparats und mögliche Risikofaktoren erfasst. Danach stehen die Verbesserung der Mundhygiene und die gründliche Reinigung der betroffenen Bereiche im Mittelpunkt. Je nach Verlauf können weitere chirurgische oder regenerative Maßnahmen folgen.

  1. Parodontalstatus und individuelle Diagnose
    Am Anfang steht eine genaue Untersuchung von Zahnfleisch und Zahnhalteapparat. Prof. Dr. Kohorst beschreibt das Vorgehen so: „Bei Verdacht auf eine Erkrankung ermitteln wir als Erstes mit besonderer Sorgfalt und Einfühlungsvermögen den Parodontalstatus.“ Zur Diagnostik setzt die Praxis außerdem spezielle Bakterientests Zusammen mit den Ergebnissen der Untersuchung können sie die individuelle Behandlungsplanung unterstützen.
  2. Mundhygiene verbessern und bakterielle Beläge reduzieren
    Eine sorgfältige Mundhygiene bildet die Grundlage der weiteren Behandlung. Neben dem gründlichen Zähneputzen gehört dazu insbesondere die Reinigung der Zahnzwischenräume, beispielsweise mit Interdentalbürsten oder Zahnseide.
    Professionelle Reinigungsmaßnahmen können zusätzlich Beläge in Bereichen entfernen, die mit der häuslichen Zahnpflege nur schwer erreichbar sind. Professionelle Reinigung und tägliche Mundhygiene ergänzen sich dabei.
  3. Zahnfleischtaschen und Wurzeloberflächen reinigen
    Sind tiefere Bereiche betroffen, werden bakterielle Beläge und harte Ablagerungen unterhalb des Zahnfleischrands entfernt. Dafür können spezielle Hand- oder Ultraschallinstrumente eingesetzt werden. Ziel ist es, die betroffenen Bereiche gründlich zu reinigen, damit sich das entzündete Gewebe erholen kann. Nach einer Heilungsphase wird kontrolliert, wie gut die Behandlung gewirkt hat und ob weitere Maßnahmen sinnvoll sind.
Professionelle Zahnreinigung Bremen airflow
In der Privatpraxis von Prof. Dr. Philipp Kohorst in Bremen wird die professionelle Zahnreinigung mit modernsten Airflow-Geräten durchgeführt. Prof. Dr. Kohorst Privatpraxis für Zahnmedizin

Wann kann eine chirurgische Behandlung sinnvoll sein?

Bleiben nach der nichtchirurgischen Behandlung tiefe Zahnfleischtaschen oder größere Schäden am Zahnhalteapparat bestehen, kann eine chirurgische Behandlung sinnvoll sein. Dabei lassen sich tiefer liegende Bereiche besser erreichen und gezielt reinigen oder weiterbehandeln. Welche Methode geeignet ist, richtet sich nach Art und Ausmaß der Erkrankung sowie dem individuellen Befund.

Kann verloren gegangenes Gewebe wieder aufgebaut werden?

Bei bestimmten Schäden am Zahnhalteapparat können regenerative Verfahren eingesetzt werden. Sie sollen die natürliche Regeneration von verloren gegangenem Gewebe und Knochen unterstützen. Ob eine solche Behandlung infrage kommt, hängt unter anderem davon ab, wo und wie stark der Zahnhalteapparat geschädigt ist. Je nach Befund kommen beispielsweise spezielle Membranen, Proteine oder Knochenersatzmaterialien zum Einsatz.

Welche Rolle kann eine Laserbehandlung spielen?

Laser parodontitisbehandlung
Mit der Lasertechnologie können Bakterien aus den entzündeten Taschen sowie entzündete Gewebeanteile schonend entfernt werden. Prof. Dr. Kohorst Privatpraxis für Zahnmedizin

Laser können bei bestimmten parodontalen Befunden ergänzend eingesetzt werden. Grundlage der Behandlung bleibt aber die gründliche mechanische Reinigung der betroffenen Bereiche. Ob ein Laser zusätzlich zum Einsatz kommt, hängt vom Befund und vom verwendeten System ab.

Warum ist die Nachsorge wichtig?

„Für den langfristigen Erfolg ist nicht nur die eigentliche Behandlung entscheidend. Ebenso wichtig sind regelmäßige Kontrollen und eine konsequente Mundhygiene“, betont Prof. Dr. Kohorst. Bei der Nachsorge wird geprüft, ob das Behandlungsergebnis stabil bleibt und ob sich erneut entzündliche Veränderungen zeigen. Je nach Befund können professionelle Reinigungen, die Kontrolle des Zahnfleischs und die Reinigung schwer erreichbarer Bereiche unterhalb des Zahnfleischrands dazugehören. Auch die individuelle Mundhygiene und vorhandene Risikofaktoren bleiben Teil der Betreuung. So lässt sich der erreichte Zustand langfristig stabilisieren.

Welche Kosten können bei der Behandlung entstehen?

Die Kosten einer Parodontitisbehandlung hängen davon ab, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist und welche Behandlungsschritte erforderlich sind. Nach der Untersuchung lässt sich der voraussichtliche Aufwand in der Regel genauer einschätzen.

Vor Beginn der Behandlung sollten die geplanten Maßnahmen, mögliche Alternativen und die zu erwartenden Kosten gemeinsam besprochen werden. Ein Heil- und Kostenplan kann dabei einen transparenten Überblick über die vorgesehenen Leistungen und die voraussichtlichen Ausgaben geben.

In einer Privatpraxis werden die Leistungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abgerechnet. Wie viel eine private Krankenversicherung oder Beihilfestelle übernimmt, richtet sich nach dem jeweiligen Tarif beziehungsweise den geltenden Beihilfebestimmungen.

Prof. Dr. Kohorst: Parodontologie in Bremen

Prof. Dr. Philipp Kohorst verbindet seine zahnärztliche Tätigkeit mit wissenschaftlicher Arbeit. Zu seinen Forschungsthemen gehören unter anderem orale Biofilme, dentale Werkstoffe und implantatgetragene Versorgungen. Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Zudem ist er Mitglied verschiedener zahnmedizinischer Fachgesellschaften.

Die Privatpraxis für Zahnmedizin von Prof. Dr. Philipp Kohorst befindet sich in der Lilienthaler Heerstraße 261 in Bremen-Horn-Lehe. Parodontologie zählt zu ihren Schwerpunkten. Termine und weitere Informationen sind über das Praxisteam unter 0421 27 50 86 oder per E-Mail an info@prof-kohorst.de erhältlich.

Häufige Fragen zur Parodontitisbehandlung

Nein. Eine Zahnfleischentzündung betrifft zunächst das Zahnfleisch. Bei einer Parodontitis sind darüber hinaus Strukturen des Zahnhalteapparats betroffen. Im weiteren Verlauf können dadurch Gewebe und Knochen verloren gehen.
Die Dauer richtet sich nach dem Stadium der Erkrankung und dem erforderlichen Behandlungsumfang. Häufig umfasst die Therapie mehrere Behandlungsschritte mit anschließender Befundkontrolle. Danach folgt die langfristige parodontale Nachsorge.
Nein. Die Behandlung beginnt in der Regel mit nichtchirurgischen Maßnahmen. Bei bestimmten verbleibenden Zahnfleischtaschen, Knochendefekten oder anderen komplexen Befunden können anschließend chirurgische Verfahren sinnvoll sein.
Bei bestimmten Knochendefekten können regenerative parodontalchirurgische Verfahren infrage kommen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt insbesondere von Form und Lage des Defekts sowie weiteren individuellen Voraussetzungen ab.
Ja, bei bestimmten Befunden kann eine Lasertherapie ergänzend eingesetzt werden. Welche Rolle sie innerhalb der Behandlung übernimmt, hängt vom verwendeten Lasersystem und der jeweiligen Indikation ab.
Parodontitis lässt sich behandeln und langfristig stabilisieren. Ziel der Therapie ist es, die Entzündung zu kontrollieren, den weiteren Abbau des Zahnhalteapparats aufzuhalten und möglichst viele eigene Zähne dauerhaft zu erhalten. Eine konsequente Nachsorge trägt wesentlich dazu bei.