Ökologisch investieren Bremen

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Foto: Commerzbank Bremen
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Rendite und ökologische Geldanlagen sind kein Widerspruch

Ökologisch investieren mit der Commerzbank Bremen

Wer sein Vermögen ökologisch investieren möchte, hat bei der Commerzbank Bremen verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören beispielsweise nachhaltige Fonds oder eine nachhaltige Vermögensverwaltung.

Kathrin Fandrich ist Expertin in Bremen, wie man Geld ökologisch investieren kann
Anleger suchen immer häufiger nach einer Bank, die eine ethisch-ökologische Geldanlage ermöglicht. Expertin Kathrin Fandrich betont, dass Rendite und ökologische Geldanlagen kein Widerspruch mehr sind. Commerzbank AG

Fakt ist, dass Verbraucher einen gewaltigen Einfluss haben, wenn sie stärker ihren nachhaltigen Grundsätzen folgen. Es gibt schließlich unendlich viele einfache Konsumentscheidungen, die auf die Klimabilanz und eine lebenswertere Umwelt einzahlen können.

Für die eigene finanzielle Zukunftsplanung kann ebenfalls man in entsprechende Fonds investieren und damit die bewusste Entscheidung für eine nachhaltige Entwicklung mitgestalten. Zunehmend spielt also das ökologische Gewissen auch unter finanziellen Gesichtspunkten eine Rolle: Immer mehr Personen möchten ihr Geld ökologisch investieren.

Der Markt an „grünen“ Finanzprodukten wächst. Rund 335 Milliarden Euro investierten private und professionelle Anleger im vergangenen Jahr in nachhaltige Aktienfonds – ein Plus von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das geht aus dem Marktbericht des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) hervor. „Allein 2020 hat jeder fünfte neu abgeschlossene Wertpapier-Sparplan in nachhaltige Fonds investiert. Das ist bereits ab 25 Euro im Monat möglich“, sagt Niederlassungsleiterin Kathrin Fandrich. „Und dass Rendite und ökologische Geldanlagen kein Widerspruch mehr sind, ist mittlerweile bekannt.“

Nachhaltige Vermögensverwaltung

Wer größere Summen anlegen möchte, gibt sein Geld in eine nachhaltige Vermögensverwaltung. Mit der nachhaltigen Vermögensverwaltung entscheiden sich Anleger für Investments mit besonders strengen Nachhaltigkeitskriterien. Seit November 2020 können erstmals auch Privatanleger mit dem Impactfonds Klimavest der Commerz Real direkt in nachhaltige Großprojekte zur Energieerzeugung und Mobilität investieren und so messbar das Klima schützen.

Die Commerzbank setzt sich für Nachhaltigkeit ein

Für die Commerzbank ist das Thema Nachhaltigkeit fester Bestandteil ihrer Strategie. Mit ihrem Greenbuilding-Hochhaus in Frankfurt war sie schon Mitte der 90er-Jahre Vorreiter und hat mit zahlreichen Initiativen den Grundstein für eine nachhaltige Bank gelegt. Seit 2013 werden alle Gebäude der Commerzbank in Deutschland zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt. Bei erneuerbaren Energien ist die Bank seit Anfang an dabei: Schon Ende der 1980er-Jahre hat sie den ersten Windpark finanziert. Heute ist die Commerzbank bei Projektfinanzierungen in erneuerbaren Energien führender Anbieter in Europa.

Auch 2022 gehört die Commerzbank wieder zu den 100 nachhaltigsten Unternehmen weltweit. Zum vierten Mal in Folge ist sie im Nachhaltigkeitsindex Global 100 von Corporate Knights gelistet – als einzige deutsche Bank. Und das Asset Management der Commerzbank gehört zu den Unterzeichnern der Principles for Responsible Investment (PRI), einer Investoreninitiative in Partnerschaft mit den Vereinten Nationen. Mit der Unterzeichnung verpflichtet sich die Bank zu einer stärkeren Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei ihren Investitionsentscheidungen. Im Rahmen der EU-Nachhaltigkeitsgesetzgebung werden Finanzdienstleister zukünftig übrigens verpflichtet, nachhaltige Investitionsziele der Anleger zu erfragen.

Gemeinsam für eine bessere Zukunft

Ökologisch investieren Bremen
Fair und gut für die Umwelt – wer ökologisch investieren will, sucht nach einer solchen Geldanlage. Jcomp/Freepik.com

Es geht aber nicht nur darum, was Banken tun können, sondern auch darum, was die Finanzinstitute für ihre Kunden und was Kunden und Banken gemeinsam tun können. „Nachhaltigkeit beginnt im Kopf eines jeden Einzelnen und ist auch eine Sache der persönlichen Einstellung und Haltung“, so Niederlassungsleiterin Kathrin Fandrich von der Commerzbank Bremen.

So können Kunden über das gemeinnützige Bergwaldprojekt, das die Commerzbank fördert, zur Aufforstung von öffentlichem Wald beitragen. Für jeden Kunden, der eine nachhaltige Vermögensverwaltung abschließt, wird nun jeweils die Aufforstung von 50 Quadratmetern öffentlichem Wald in Deutschland gefördert. Die Gesamtkooperation mit dem Bergwaldprojekt hat dadurch die beeindruckende Aufforstungsfläche von über 1 Million Quadratmeter öffentlichem Wald in Deutschland erreicht. Die Ergebnisse sieht man in der Aufforstungslandkarte.

Ökologisch investieren und mehrfach profitieren

Auch wer nachhaltig baut oder modernisiert, kann profitieren: Bei der Investition in eine Immobilie (Bau, Kauf oder Modernisierung) werden durch öffentliche Energieeffizienz-Programme verantwortungsbewusste Lösungen mit sehr günstigen Zinsen gefördert. Und für energieeffiziente Bauvorhaben gibt die Commerzbank Bremen ihren Kunden zum Beispiel einen Zinsrabatt von 0,1 Prozent. Mittlerweile ist bundesweit bereits jede fünfte Baufinanzierung der Commerzbank eine „grüne“ Finanzierung. Auch für Gewerbekunden gibt es übrigens Rabatte für nachhaltige Finanzierungszwecke.

Bleiben ökologische Investitionen im Trend?

Ökologisch investieren Bremen
Nachhaltigkeit ist für viele Menschen mittlerweile ein wichtiges Kriterium – auch bei der Wahl ihrer Bank. Freepik

Die Erwartungen von Politik, Gesellschaft und Investoren an die Banken haben sich gewandelt. Neben Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität steht heute auch das Erbringen eines verantwortungsvollen Beitrags für die Gesellschaft im Fokus. Nachhaltigkeit ist demnach keine kurzfristige Modeerscheinung, sondern ein Megatrend. Auch soziale und ethische Aspekte spielen eine zunehmend wichtige Rolle, zum Beispiel faire Arbeitsbedingungen.

Banken nehmen eine Schlüsselrolle als Bindeglied zwischen Politik, Unternehmen und Kunden ein. Die Herausforderung ist: Jedes Unternehmen muss bei diesem Thema immer wieder aufs Neue seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen und sich dieser Anforderung stellen. Das ist auch Kathrin Fandrich von der Commerzbank wichtig. „Unsere Kundinnen und Kunden sollen wissen, dass sich jeder Berater und jede Beraterin hier in Bremen darauf freut, mit ihnen nachhaltige Finanzlösungen zu besprechen.“

Die Commerzbank hat drei wesentliche Ziele in Sachen ökologisch investieren definiert:

  1. Den eigenen CO2-Fußabdruck bis zum Jahr 2040 auf Netto Null senken.
  2. Die CO2-Emissionen des Kredit- und Anlageportfolios bis zum Jahr 2050 auf Netto Null bringen.
  3. Den Anteil nachhaltiger Produkte, also nachhaltiger Geldanlagen und nachhaltiger Kredite, kontinuierlich ausbauen.

Online finden sich weitere Tipps von der Commerzbank zum Thema.