Kompressionsstrumpfhose

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Tipps und Tricks für ein verbessertes Tragegefühl

Kompressionsstrümpfe Bremen: Schmerzen und Schwellungen lindern

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Schmerzende Krampfadern? Geschwollene Beine? „Individuell von uns angepasste Kompressionsstrümpfe sorgen dafür, dass sich Blut und Lymphe nicht mehr stauen, dass Schwellungen zurückgehen und allgemein ein besseres Körpergefühl entsteht“, erklärt André Hüsing vom Sanitätshaus Hüsing in Weyhe bei Bremen. „Kunden befürchten oft, dass die Strümpfe sehr dick, warm und unbequem zu tragen sind. Aber dank neuer, angenehmer Materialien, einer großen Farbenvielfalt und angesagter Muster wirken die Strümpfe schon fast wie ein Modeaccessoire – die Auswahl wird immer größer.“

Wer verschreibt Kompressionsstrümpfe?

Sollte der Weg zunächst zum Arzt führen oder lieber zur ersten Information ins Sanitätshaus – das fragen sich Betroffene oft, weiß André Hüsing. „Beides ist möglich“, so der Experte. Per Rezept vom Arzt übernimmt die Krankenkasse die Kosten für die Kompressionsstrümpfe. Patienten leisten nur die gesetzliche Zuzahlung, es können je nach gewähltem Material jedoch weitere Kosten entstehen. Im Sanitätshaus erfolgt dann die fachgerechte, individuelle Anpassung, bei der die Beine vermessen werden, um die optimale Größe festzustellen. Zudem erhalten die Kunden Anleitungen und Tipps, um gut mit dem Hilfsmittel zurechtzukommen. Denn die Strümpfe sollen weder rutschen noch Falten werfen oder sich zu eng anfühlen. „Wenn die Menschen sie nicht tragen, weil sie ihnen zu unbequem sind, nützen die besten Strümpfe nichts“, so Hüsing

  • Kompressionsstrümpfe gibt’s per Rezept vom Arzt – unter anderem vom Hausarzt, Internisten, Kardiologen, Allergologen, Venenfacharzt, Orthopäden oder Gynäkologe
  • Der Kunde zahlt pro Paar die gesetzliche Zuzahlung von mindestens 5 und höchstens 10 Euro (variiert nach Art der Strümpfe); je nach gewähltem Material können weitere Kosten entstehen
  • Perfekter Sitz ist wichtig, daher werden die Beine vermessen und die Strümpfe passgenau bestellt
Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Ausführungen, Farben und Kompressionsstärken.
Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Ausführungen, Farben und Kompressionsstärken.

Bei welchen Beschwerden helfen Kompressionsstrümpfe?

Bei Krampfadern, Beinvenenthrombosen, Lymphödem und Lipödemen, umgangssprachlich auch Reiterhosensyndrom genannt, helfen Kompressionsstrümpfe, die Beschwerden zu lindern. Venenleiden sind oft erblich bedingt. Sie treten entweder in der Schwangerschaft oder bei häufigem Stehen auf. Je nach Ausprägung der Beschwerden gibt es unterschiedlich „starke“ Strümpfe. Deren Druck auf Venen, Gefäße und Gewebe sorgt dafür, dass Blut und Lymphe wieder leichter Richtung Körpermitte transportiert werden – die Durchblutung dadurch wird gefördert, man hat weniger Schmerzen, und auch starke Schwellungen gehen deutlich zurück. Empfehlenswert sind Kompressionsstrümpfe auch bei langen Flugreisen, um geschwollenen Füßen vorzubeugen.

  • Kompressionsstrümpfe helfen bei Krampfadern, Durchblutungsstörungen, Lymphödemen und Lipödemen, einer Fettverteilungsstörung
  • Es gibt sie in verschiedenen Stärken
  • Sie beugen geschwollenen Füßen bei langen Flugreisen vor

Wie ziehe ich Kompressionsstrümpfe an?

Die sehr festen, stützenden Strümpfe über die geschwollenen Knöchel oder Beine zu bekommen, ist oft gar nicht so einfach. „Wir erklären den Menschen genau, was es beim An- und Ausziehen zu beachten gilt“, betont André Hüsing. So sollte man sich morgens vor dem Anziehen nicht die Beine eincremen, denn dann „rutscht“ der Strumpf schlechter. Auch kann die Strumpffaser von der Creme angegriffen werden, was die Haltbarkeit der Kompressionsstrümpfe beeinträchtigt. Ein Trick: Den Strumpf auf links wenden und ihn dann in der Länge über Fuß und Bein ziehen. „Das Material nicht aufrollen, dann fällt das Anziehen schwerer“, rät Hüsing. Spezielle Hilfsmittel unterstützen Menschen beim Anziehen, die sich nicht mehr gut bücken können. Und wie lange sollte der Strumpf getragen werden? Am besten den ganzen Tag über, empfiehlt der Fachmann: „Abends auf der Couch, wenn man sowieso die Beine hochlegt, kann man die Strümpfe dann ausziehen.

  • Den Strumpf zum leichteren Anziehen auf links wenden
  • Den Strumpf zum leichteren Anziehen nicht aufrollen
  • Vor dem Anziehen nicht die Beine eincremen – lieber abends vor dem Zubettgehen

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Was ist bei Kompressionsstrümpfen sonst zu beachten?

Aus hygienischen Gründen sollten Träger sie täglich waschen – am besten von Hand oder schonend bei 30 Grad. Das erhält auch die Spannkraft der Strümpfe. Aus diesem Grund werden auf einem Rezept meist zwei Paar davon verschrieben. Die Kompressionsstrümpfe behalten etwa ein halbes Jahr lang ihre Elastizität und damit ihre Wirkung – danach sollte man sich bei Bedarf neue verschreiben lassen.

  • Kompressionsstrümpfe sollte man täglich waschen – von Hand oder schonend bei dreißig Grad
  • Kompressionsstrümpfe behalten ihre stützende Wirkung etwa ein halbes Jahr lang