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Die Einäscherung ist ein würdevoller Abschied

Feuerbestattungen Bremen: Immer mehr Menschen wählen die Urne

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Die Feuerbestattung ist mittlerweile zur Hauptbestattungsform in Deutschland geworden. Laut Statistiken werden rund 60 Prozent aller Verstorbenen eingeäschert. „In den 50-er und 60er-Jahren lag diese Quote noch bei sechs Prozent“, sagt der Bestatter Matthias Grote. Er ist Regional Manager der ASV Deutschland GmbH, einem Zusammenschluss von insgesamt 13 Beerdigungsinstituten. In Bremen gehören die Unternehmen Niedersachsen Bestattungen in der Neustadt, Schomaker Bestattungen Walle, und Bremer Bestattungen in der Überseestadt dazu.

Was sind Feuerbestattungen?

Im Allgemeinen versteht man unter Feuerbestattungen die Einäscherung des Körpers in einem Krematorium und darauffolgende Beisetzung der Urne. „In Deutschland, und somit auch in Bremen, besteht Sargpflicht bei allen Bestattungsarten. Deshalb äschert man den Körper des Verstorbenen auch in einem Sarg ein“, erklärt Grote. „Viele Kunden entscheiden sich hierbei für ein günstigeres Modell und investieren lieber in eine hochwertige Urne.“

Wie sieht die Organisation von Feuerbestattungen in Bremen aus?

Feuerbestattungen Bremen: Aufgebahrter Sarg in Trauerhalle – denn in Deutschland gilt die Sargpflicht.
Bei Feuerbestattungen in Bremen gibt es viele Möglichkeiten, sich von dem Verstorbenen zu verabschieden.

„Im Beratungsgespräch erläutern wir zunächst in Ruhe alle Details der Einäscherung“, erzählt Grote. Ist die Entscheidung für diese Form der Bestattung gefallen, beraten die einfühlsamen Bremer Bestatter bei der Urnen- sowie Sargauswahl. Sie regeln alle Formalitäten, sodass die Mitarbeiter des Krematoriums den Körper des Verstorbenen zur Einäscherung abholen. Und sie helfen den Angehörigen natürlich, den Abschied vom Verstorbenen zu planen. Um Lebwohl zu sagen, gibt es bei Feuerbestattungen insgesamt drei Möglichkeiten:

  • Aufbahrung: In den speziellen Aufbahrungsräumen haben die Angehörigen die Möglichkeit, ihre Liebsten ein letztes Mal zu sehen und in aller Ruhe von ihnen Abschied zu nehmen.
  • Trauerfeier: In den größeren Trauerhallen verabschieden sich auch Freunde und Bekannte von ihren Weggefährten im geschlossenen Sarg.
  • Beisetzung: Nach der Einäscherung wird die Urne beispielsweise im kleinen Familienkreis feierlich bestattet.

„Kunden können eine, zwei oder alle drei Abschiedsformen wählen und diese dann natürlich ihren eigenen Vorlieben sowie den Wünschen des Verstorbenen entsprechend individuell gestalten“, sagt Bestatter Matthias Grote.

Wo werden Urnen beigesetzt?

Feuerbestattungen Bremen: Friedhof, FriedWald oder Beisetzung auf See – das alles ist möglich.
Bei Feuerbestattungen in Bremen kann man die Urne klassisch auf dem Friedhof, aber auch im FriedWald bestatten.

Bei der klassischen Erdbestattung bleibt den Angehörigen in der Regel nur die Auswahl zwischen Wahl- oder Einzelgrab. „Bei Feuerbestattungen kann man die Urne klassisch auf dem Friedhof, im Wurzelbereich eines Baumes und sogar im Meer bestatten“, erzählt Grote. Letztere Variante ist laut dem Bestatter besonders bei den Bremern beliebt. „Wir arbeiten eng mit einer Reederei in Cuxhaven und Bremerhaven zusammen. Bei der Waldbestattung ist das Unternehmen FriedWald unser Partner, das gleich zwei Standorte in der Nähe von Bremen hat: in Schwanewede sowie in Hude.“

Wer sich für den Friedhof entscheidet, hat die Möglichkeit, die Urne anonym oder teilanonym beizusetzen. „Bei der anonymen Bestattung entfällt der Grabstein“, erläutert der Bestatter. „Bei einer teilanonymen Bestattung wird dagegen an dem speziellen Feld für die Urnenbestattung eine Stele oder Statue aufgestellt. Die Angehörigen wissen dann, wo die Urne beigesetzt wurde.“

Was kosten Feuerbestattungen in Bremen?

Grundsätzlich sind die Preise in der Regel niedriger als bei einer Erdbestattung. Unter anderem liegt das an den günstigeren Kosten für den Sarg und das logischerweise kleinere Grab auf dem Friedhof. Bei einer Waldbestattung oder Seebestattung entfallen die Grabpflegekosten. „Der Endpreis ist natürlich von weiteren Faktoren abhängig: ob man sich beispielsweise für eine große Trauerfeier entscheidet oder die Aufbahrung weglässt“, sagt Grote. „Wofür auch immer sie sich entscheiden: Wir stehen unseren Kunden in allen Belangen zur Seite und finden eine passende Lösung.