Zahnspange Bremen - Bremer Experten
Ein Kieferorthopäde zeigt das Modell einer Zahnspange mit bunten Brackets.

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Zahnspange Bremen: Der richtige Zeitpunkt für die Behandlung von Zahnfehlstellungen bei Kindern

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Lose oder feste Zahnspange – welche Option passt am besten?

Die Behandlung von Zahnfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen ist entscheidend, um spätere Probleme wie Kieferfehlstellungen oder Schwierigkeiten beim Kauen zu vermeiden. Der richtige Zeitpunkt für den Einsatz einer Zahnspange hängt von verschiedenen Faktoren ab, unter anderem vom Alter des Kindes, der Art der Fehlstellung und der Entwicklung des Gebisses.

In Bremen stehen Eltern und Kindern verschiedene Optionen zur Verfügung, die individuell auf das jeweilige Kind abgestimmt werden können. Ob feste oder lose Zahnspange – die Wahl der richtigen Behandlungsmethode ist der erste Schritt zu einem gesunden, strahlenden Lächeln.

Warum eine Zahnspange für Kinder und Jugendliche sinnvoll sein kann

Zahnspange für Kinder
Bereits für junge Kinder ist eine kieferorthopädische Untersuchung sinnvoll. Pixabay

Eine Zahnspange kann im Kindes- und Jugendalter sinnvoll sein, um Zahn- und Kieferfehlstellungen frühzeitig zu korrigieren. Nicht jedes Kind benötigt jedoch automatisch eine kieferorthopädische Behandlung. Ob und wann eine Zahnspange empfohlen wird, hängt unter anderem von der Art der Fehlstellung, der Entwicklung des Gebisses und dem individuellen Wachstum ab. Eine frühzeitige zahnärztliche oder kieferorthopädische Einschätzung kann dabei helfen, den richtigen Zeitpunkt für eine mögliche Behandlung zu bestimmen.

„Wir empfehlen auch mit kleineren Kindern schon einen Besuch bei uns“, sagt Dr. Lotta Zernial, Fachärztin für Kieferorthopädie in der SternKlinik in der Carl-Ronning-Straße in Bremen. „So können wir ein fehlerhaftes Wachstum frühzeitig vermeiden und außerdem späteren langwierigen Therapien entgegenwirken“, erklärt die Expertin. Dabei ist allerdings nur in absoluten Ausnahmen eine feste Zahnspange nötig. Auch lose Spangen und Schienen kommen bei Milchzähnen selten zum Einsatz. Falls – wie in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle – keine Behandlung notwendig ist, wird ein weiterer Kontrolltermin vereinbart. Auf diese Weise können Eltern sicher sein, dass der richtige Zeitpunkt abgepasst wird, falls doch eine kieferorthopädische Behandlung nötig sein sollte.

Zahnkorrekturen meist im Schulalter

Feste Zahnspange Bremen
Eine feste Zahnspange korrigiert sogar gravierende Fehlstellungen der Zähne. Jit1115/Freepik.com

Zahnfehlstellungen werden häufig im Schulalter sichtbar. In vielen Fällen zeigt sich zwischen dem zehnten und elften Lebensjahr, ob eine kieferorthopädische Behandlung sinnvoll ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Zahnwechsel meist weitgehend abgeschlossen, und die bleibenden Zähne nehmen ihre endgültige Position ein.

Schiefe oder verschachtelte Zähne, Platzmangel im Kiefer oder Probleme beim Durchbruch einzelner Zähne können dann gezielt beurteilt werden. Je nach Ausprägung der Fehlstellung empfiehlt sich eine altersgerechte Behandlung, die das weitere Wachstum berücksichtigt. Bei stärker ausgeprägten Zahn- oder Kieferfehlstellungen kann es sinnvoll sein, frühzeitig mit einer Korrektur der bleibenden Zähne zu beginnen. Dabei kommen – abhängig vom individuellen Befund – unterschiedliche Formen von Zahnspangen infrage.

Arten von Zahnspangen für Kinder: Feste vs. lose Zahnspangen

Welche Zahnspange für Kinder zum Einsatz kommt, hängt maßgeblich vom Alter, vom Entwicklungsstand des Gebisses und von der Art der Zahn- oder Kieferfehlstellung ab. Grundsätzlich wird zwischen losen Zahnspangen und festen Zahnspangen unterschieden. Beide Varianten erfüllen unterschiedliche Aufgaben und kommen zu verschiedenen Zeitpunkten der Behandlung zum Einsatz.

Lose Zahnspangen: Unterstützung während des Wachstums

Eine herausnehmbare Zahnspange (auch als „lose Zahnspange“ bekannt) wird häufig im Kindesalter eingesetzt, wenn sich Kiefer und Gebiss noch im Wachstum befinden. Sie lässt sich herausnehmen und wirkt vor allem auf die Kieferentwicklung sowie auf Platzverhältnisse im Mundraum. Typische Einsatzgebiete sind ein zu schmaler Kiefer oder Fehlstellungen, die sich durch gezielte Wachstumslenkung positiv beeinflussen lassen.

Da lose Zahnspangen nur dann effektiv sind, wenn sie regelmäßig getragen werden, spielt die Mitarbeit des Kindes eine wichtige Rolle. In vielen Fällen dienen sie als vorbereitende Maßnahme, um eine spätere Behandlung mit einer festen Zahnspange zu erleichtern oder deren Dauer zu verkürzen.

Vorteile einer losen Zahnspange

  • Flexibilität im Alltag:
    Da lose Zahnspangen herausnehmbar sind, lassen sie sich zum Essen, Zähneputzen oder bei sportlichen Aktivitäten problemlos ablegen. Das erleichtert die Mundhygiene und wird von vielen Kindern als angenehmer empfunden.
  • Frühzeitige Behandlung möglich:
    Im Gegensatz zur festen Zahnspange kann eine lose Zahnspange oft bereits im Wechselgebiss eingesetzt werden. Dadurch lassen sich Fehlentwicklungen früh erkennen und korrigieren, bevor eine umfangreichere Behandlung notwendig wird.
  • Gute Vorbereitung auf eine spätere feste Zahnspange:
    In vielen Fällen dient die lose Zahnspange als erste Behandlungsphase. Sie schafft Platz im Kiefer oder richtet das Wachstum aus und kann so eine spätere feste Zahnspange verkürzen oder vereinfachen.

Feste Zahnspangen: Präzise Korrektur der bleibenden Zähne

Eine feste Zahnspange kommt meist dann zum Einsatz, wenn die bleibenden Zähne weitgehend durchgebrochen sind. Sie besteht aus Brackets, die dauerhaft auf den Zähnen befestigt werden, und ermöglicht eine sehr gezielte Steuerung der Zahnbewegungen. Dadurch lassen sich auch komplexere Fehlstellungen wie Engstände, Drehungen oder ausgeprägte Bissprobleme zuverlässig korrigieren.

Im Gegensatz zur losen Zahnspange erfordert die feste Zahnspange keine aktive Trageentscheidung, da sie dauerhaft wirkt. Gleichzeitig stellt sie höhere Anforderungen an die Mundhygiene, weshalb regelmäßige Kontrollen und eine sorgfältige Zahnpflege besonders wichtig sind.

Vorteile einer festen Zahnspange

  • Brackets als Modell einer festen Zahnspange
    Sogenannte Brackets werden auf den Zähnen befestigt und mit einem dünnen Drahtbogen verbunden. SternKlinik Bremen

    Präzise Korrektur:
    Feste Zahnspangen wirken rund um die Uhr und ermöglichen eine gezielte Behandlung auch bei stark ausgeprägten Fehlstellungen.

  • Effiziente Behandlung:
    Dank ihrer konstanten Wirkung kann die Korrektur schneller voranschreiten als bei herausnehmbaren Spangen.
  • Ästhetische Optionen:
    Moderne Materialien wie Keramikbrackets sind dezenter und weniger auffällig, was sie gerade bei Jugendlichen und Erwachsenen beliebt macht.

Kombination beider Methoden

In vielen Fällen werden lose und feste Zahnspangen nicht als Alternativen, sondern aufeinander abgestimmt eingesetzt. Zunächst kann eine lose Zahnspange das Wachstum günstig beeinflussen, bevor später eine feste Zahnspange die genaue Zahnstellung korrigiert. Welche Vorgehensweise sinnvoll ist, wird stets individuell anhand einer kieferorthopädischen Diagnostik entschieden.

Wie entstehen Zahnfehlstellungen bei Kindern?

Zahnfehlstellungen bei Kindern können unterschiedliche Ursachen haben. Neben genetischen Veranlagungen spielen vor allem frühkindliche Gewohnheiten und die Entwicklung des Kiefers eine entscheidende Rolle. Gerade im Wachstum reagieren Zähne und Kiefer besonders sensibel auf äußere Einflüsse, was sich später auf die Zahnstellung auswirken kann.

Viele Fehlstellungen entstehen laut Dr. Lotta Zernial, Fachärztin für Kieferorthopädie in der SternKlinik Bremen, bereits im frühen Kindesalter. Angewohnheiten wie langes Nuckeln, Daumenlutschen oder eine dauerhafte Mundatmung können die natürliche Entwicklung von Zähnen und Kiefer beeinflussen. „Solche Verhaltensweisen wirken oft über Jahre hinweg und können dazu führen, dass sich der Kiefer nicht optimal entwickelt“, erklärt die Expertin. Neben diesen umweltbedingten Faktoren sind jedoch auch genetische Ursachen häufig ausschlaggebend. Zu den typischen Zahn- und Kieferfehlstellungen, die genetisch bedingt sein oder sich im Laufe des Wachstums entwickeln können, zählen unter anderem:

  • Vorbiss
  • Überbiss
  • Kreuzbiss
  • Primärer Engstand
  • Überzahl von Zähnen
  • Nichtanlage von Zähnen
  • Zahnlücken
  • Kieferspalte, Lippenspalte, Gaumenspalte (Progenie)

Der Ablauf einer Zahnspangenbehandlung für Kinder und Jugendliche

  1. Kieferorthopädische Untersuchung und Beurteilung
    Zu Beginn prüft der Kieferorthopäde, ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist. Entscheidend sind dabei die Art der Zahn- oder Kieferfehlstellung, der Stand des Zahnwechsels sowie das individuelle Wachstum.
  2. Auswahl der passenden Zahnspange
    Je nach Befund kommen eine lose Zahnspange, eine feste Zahnspange oder eine Kombination beider Varianten infrage.
  3. Aktive Behandlungsphase
    Feste Zahnspangen arbeiten mit Brackets und Drahtbögen, um Zähne gezielt zu bewegen. Lose Zahnspangen bestehen aus Kunststoff und Draht und nutzen die Mundmuskulatur, um das Wachstum von Kiefer und Zähnen positiv zu beeinflussen. Sie werden meist nachts und mehrere Stunden am Tag getragen.
  4. Regelmäßige Kontrollen und Anpassungen
    Während der gesamten Behandlung finden Kontrolltermine statt. Bei diese überprüft der Arzt den Fortschritt und passt die Zahnspange an. Diese Termine sind entscheidend für den Behandlungserfolg.
  5. Behandlungsdauer und Abschluss
    Die Dauer hängt von der Schwere der Fehlstellung ab. Bei einer festen Zahnspange liegt sie häufig zwischen 12 und 36 Monaten. Ziel ist es, eine stabile Zahnstellung zu erreichen, die langfristig erhalten bleibt.

Kosten für Zahnspange bei Kindern: Was übernimmt die Krankenkasse?

Bei Kindern und Jugendlichen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Zahnspange, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht. Grundlage dafür ist die Einteilung in sogenannte Kieferorthopädische Indikations-Gruppen (KIG), mit denen der Schweregrad der Fehlstellung bewertet wird. Liegt eine entsprechende KIG-Einstufung vor, tragen die Krankenkassen in der Regel 80 Prozent der Kosten beim ersten Kind und 90 Prozent ab dem zweiten Kind. Den verbleibenden Eigenanteil zahlen die Eltern zunächst selbst, erhalten ihn jedoch nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung zurück.

Rein ästhetische Zahnkorrekturen gelten als Privatleistung und werden nicht erstattet. Auch zusätzliche Komfort- oder Materialoptionen können Mehrkosten verursachen. Entscheidend ist daher stets der individuelle Befund. Art, Dauer und Kosten der Behandlung lassen sich also erst nach einer fachlichen Untersuchung zuverlässig absehen. Eine realistische Einschätzung gibt das Team der Kieferorthopädie in der SternKlinik Bremen nach einer ausführlichen Beratung. Ein Termin ist einfach online oder telefonisch zu vereinbaren.

Was ist bei einer Zahnspange für Kinder besonders zu beachten?

Ein Mädchen sitzt auf einem Behandlungsstuhl, während ein Kieferorthopäde ihre feste Zahnspange überprüft.
Gerade junge Patienten benötigen eine sensible Ansprache und profitieren von einem vertrauensvollen Umgang. Freepik.com/Gpointstudio

Ein nicht zu unterschätzender Punkt beim Thema feste Zahnspange ist der emotionale Aspekt. Bei jüngeren Patienten ist beispielsweise ein fürsorglicher und sensibler Umgang wichtig, damit die Kinder keine Angst haben und Vertrauen in die Maßnahme gewinnen. Bei einer herausnehmbaren Zahnspange ist es genauso wichtig wie bei einer festen Zahnspange, dass die Eltern auf eine regelmäßige Reinigung und das Tragen der Apparatur achten. „Wir besprechen mit den Erziehungsberechtigten die Vorgehensweise termingenau und geben unter anderem Ratschläge in Bereichen Zähneputzen und Ernährung“, berichtet die Expertin aus der SternKlinik in Bremen. Eine begleitende fachliche Betreuung und regelmäßige Kontrollen helfen dabei, die Behandlung altersgerecht zu gestalten und den Verlauf optimal zu unterstützen.

Beratung und Terminvereinbarung zur Zahnspange in Bremen

In der SternKlinik Bremen betreuen Fachärzte für Kieferorthopädie Kinder und Jugendliche im Rahmen einer strukturierten Diagnostik und regelmäßiger Verlaufskontrollen. Dabei setzen sie sowohl feste als auch lose Zahnspangen ein. Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter 0421/16 83 41 00 und via E-Mail möglich. Im persönlichen Gespräch werden unter anderem der Behandlungsbedarf, mögliche Therapieformen sowie Fragen zu Ablauf und Kosten erläutert. Das Ärztehaus in Bremen-Mitte sowie eine Praxis in Bremen-Schwachhausen der SternKlinik Bremen betreuen Patienten in den unterschiedlichsten Anliegen im Bereich Zahnheilkunde.

Häufige Fragen zur Zahnspange für Kinder und Jugendliche

Eine Zahnspange ist ein kieferorthopädisches Hilfsmittel, das Zahn- und Kieferfehlstellungen bei Kindern und Jugendlichen korrigiert. Ziel der Behandlung ist es, Zähne in eine funktionell günstige Position zu bringen und Fehlentwicklungen des Kiefers frühzeitig zu beeinflussen. Je nach Befund kommen dabei feste oder lose Zahnspangen zum Einsatz.
Eine Zahnspange kann im Kindes- oder Jugendalter sinnvoll sein, sobald sich Zahn- oder Kieferfehlstellungen abzeichnen. Häufig zeigt sich im Schulalter, insbesondere zwischen dem zehnten und elften Lebensjahr, ob eine Behandlung notwendig ist, da der Zahnwechsel zu diesem Zeitpunkt meist weitgehend abgeschlossen ist. Nicht jedes Kind benötigt automatisch eine Zahnspange, weshalb eine frühzeitige fachliche Einschätzung wichtig ist.
Feste Zahnspangen werden dauerhaft auf den Zähnen befestigt und wirken rund um die Uhr. Sie bestehen aus Brackets und einem Drahtbogen und eignen sich besonders für ausgeprägtere Zahn- oder Kieferfehlstellungen. Lose Zahnspangen sind dagegen herausnehmbar und bestehen aus einer Kunststoffbasis mit Klammern oder Drähten. Sie nutzen häufig das natürliche Wachstum und die Muskelaktivität und kommen vor allem bei leichteren Fehlstellungen oder in frühen Behandlungsphasen zum Einsatz.
Eine feste Zahnspange kommt vor allem dann zum Einsatz, wenn die Zahnfehlstellung stärker ausgeprägt ist oder eine präzise und kontinuierliche Korrektur erforderlich ist. Sie kann Zähne gezielt bewegen, den Biss regulieren und Kieferfehlstellungen ausgleichen. Die genaue Entscheidung hängt von der Art der Fehlstellung, der Gebissreife und der individuellen Entwicklung ab.
Lose Zahnspangen kommen häufig bei Kindern zum Einsatz, bei denen das Wachstum noch aktiv beeinflusst werden kann. Sie werden meist nachts und mehrere Stunden am Tag getragen und eignen sich unter anderem zur Korrektur von Kieferfehlstellungen oder zur Vorbereitung auf eine spätere feste Zahnspange. Voraussetzung für den Behandlungserfolg ist eine konsequente Tragezeit.
Die Dauer einer Zahnspangenbehandlung hängt von der Art und dem Schweregrad der Fehlstellung ab. Bei einer festen Zahnspange liegt die Behandlungszeit in der Regel zwischen 12 und 36 Monaten. Lose Zahnspangen können je nach Zielsetzung kürzer oder begleitend über einen längeren Zeitraum getragen werden.
Nach dem Einsetzen oder Nachstellen einer Zahnspange kann es vorübergehend zu einem Druckgefühl kommen. Dieses klingt in der Regel nach wenigen Tagen ab, sobald sich Zähne und Kiefer an die neue Situation gewöhnt haben.
Vor allem bei losen Zahnspangen ist die Mitarbeit entscheidend. Wird die empfohlene Tragezeit nicht eingehalten, kann sich die Behandlung verlängern oder das gewünschte Ergebnis ausbleiben.
Für Kinder und Jugendliche übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für eine Zahnspange, wenn eine medizinische Notwendigkeit gemäß den kieferorthopädischen Indikationsgruppen vorliegt. In diesen Fällen tragen die Kassen einen Großteil der Kosten, während ein Eigenanteil zunächst von den Eltern gezahlt und nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung erstattet wird.
Bei Kindern mit fester Zahnspange ist eine sorgfältige Zahnpflege besonders wichtig, da sich Beläge leichter an Brackets und Drähten festsetzen können. Neben der normalen Zahnbürste kommen häufig spezielle Bürsten oder Interdentalbürsten zum Einsatz, um schwer erreichbare Stellen zu reinigen.
Bestimmte Lebensmittel können Brackets oder Drähte beschädigen. Dazu zählen sehr harte oder klebrige Speisen wie Bonbons, Nüsse oder Kaugummi. Eine angepasste Ernährung hilft, Reparaturen zu vermeiden und den Behandlungsverlauf nicht zu verlängern.
Grundsätzlich können Kinder auch mit einer festen Zahnspange sportlich aktiv bleiben. Bei Kontaktsportarten empfiehlt sich jedoch ein spezieller Zahnschutz, um Verletzungen an Zähnen und Mund zu vermeiden.
Nach dem Entfernen einer festen Zahnspange oder dem Abschluss der aktiven Behandlung folgt in der Regel eine Stabilisierungsphase. Dabei sorgen Retentionsschienen oder festsitzende Retainer dafür, dass die Zähne ihre neue Position beibehalten und sich nicht wieder verschieben.