Unternehmen aus der Hansestadt mit internationalen Geschäftskontakten sind darauf angewiesen, dass ihre Mitarbeitenden auch bei Dienstreisen ins Ausland gesund und leistungsfähig bleiben. Touristisch reisende Menschen möchten ebenfalls gesund aus dem Urlaub zurückkommen. Bei diesen Interessen hilft es, Experten aus dem Bereich Reisemedizin in Bremen zu Rate zu ziehen.
Was ist Reisemedizin?

Gerade bei längeren Aufenthalten in fernen Ländern oder in Regionen mit speziellen gesundheitlichen Risiken spielt daher das Thema Reisemedizin auch in Bremen eine wichtige Rolle. In der Hansestadt gibt es dafür beispielsweise das Betriebsarztzentrum in der Schillerstraße. Dort haben sich Ärzte auf dieses Thema spezialisiert und bieten die dazu passende Dienstleistung gezielt für Unternehmen und Privatpersonen an. Mitarbeitende und Urlaubende starten somit optimal vorbereitet auf ihre Reise und minimieren mögliche Risiken.
Dienstreisen in Länder außerhalb Europas oder in tropische Regionen stellen besondere Herausforderungen an die Gesundheit dar. Häufig sind es die klimatischen Bedingungen, unbekannte Infektionskrankheiten oder mangelnde medizinische Infrastruktur vor Ort, die zu Problemen führen können. Hier setzt die reisemedizinische Beratung in Bremen an: Unternehmen können für ihre Mitarbeitenden umfassende Vorsorgeprogramme in Anspruch nehmen. Ein wichtiger Baustein dieser Vorsorge sind Impfungen, die vor Infektionskrankheiten wie Hepatitis, Denguefieber, Tollwut oder Typhus schützen.
Für Arbeitnehmende sind diese Untersuchungen und Vorkehrungen oft verpflichtend. „Wir klären die Menschen in Beratungsgesprächen vollumfänglich über mögliche Gesundheitsrisiken bei Geschäftsreisen auf“, sagt Christian Broek. „Jedes Land ist dabei unterschiedlich und birgt andere Risiken“, erklärt der Facharzt für Arbeitsmedizin und Experte für Reisemedizin (CRM) und Verkehrsmedizinische Begutachtung aus dem Betriebsarztzentrum Bremen. „Eine umfassende reisemedizinische Beratung ist daher unerlässlich, um sicherzustellen, dass Mitarbeitende gesund bleiben“, sagt Broek. Neben Impfungen gehören auch die Beratung zur richtigen Medikation sowie Informationen über Hygienemaßnahmen und Notfallmedikamente zu den Kernaufgaben des Betriebsarztzentrums.
Wie läuft eine Untersuchung im Bereich Reisemedizin ab?
Vor einer Dienstreise empfiehlt es sich, mindestens vier bis sechs Wochen vorab eine reisemedizinische Beratung in Anspruch zu nehmen. Dabei wird individuell von den Experten geprüft, welche Impfungen und Vorsorgemaßnahmen für das jeweilige Zielland notwendig sind. Die Ärzte mit dem Schwerpunkt Reisemedizin arbeiten dabei eng mit den Unternehmen zusammen, um die passenden Vorkehrungen zu treffen. In einem ersten Gespräch wird gemeinsam mit den Reisenden und den Unternehmen eine Risikoeinschätzung vorgenommen. Je nach Reiseziel und Dauer des Aufenthalts werden anschließend Impfungen empfohlen, Reiseapotheken zusammengestellt und die Mitarbeitenden zu wichtigen Verhaltensregeln geschult. Dabei achten die Ärzte auch darauf, dass besondere Umstände wie chronische Erkrankungen oder Vorerkrankungen berücksichtigt werden. „Viele Erkrankungen werden im Reiseland durch Insekten übertragen“, weiß Broek. „Wir beraten Unternehmen und ihre Mitarbeitenden daher auch zu Schutzmaßnahmen wie Moskitonetzen, Insektenschutzmitteln und weiteren vorbeugenden Maßnahmen“, erklärt der Experte für Reisemedizin.
Welche Vorteile bietet Reisemedizin für Unternehmen in Bremen?

Ein besonderer Schwerpunkt der reisemedizinischen Betreuung für Geschäftsreisende und Urlaubende liegt auf der Impfvorsorge. Welche Impfungen notwendig sind, hängt dabei stark vom Reiseziel ab. Für einige Länder sind bestimmte Impfungen sogar vorgeschrieben, um einreisen zu dürfen, wie etwa der Nachweis einer Gelbfieberimpfung. Das Betriebsarztzentrum in Bremen und Bremerhaven hat fast alle wichtigen Impfstoffe immer auf Lager und kann somit auch kurzfristig reagieren und sofort impfen.
Neben der Impfung ist die Beratung zur Reiseapotheke bei einer Geschäftsreise von wichtiger Bedeutung. Medikamente gegen Magen-Darm-Erkrankungen, fiebersenkende Mittel, Verbandsmaterial und Malariavorsorge gehören dabei in vielen Fällen zu einer gut ausgestatteten Reiseapotheke. Bremer Ärzte für Reisemedizin informieren auch über spezielle Notfallmedikamente, die in Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung notwendig sein können. Besonders bei längeren Auslandsaufenthalten oder häufigen Reisen ist eine regelmäßige Vorsorge für die Mitarbeitenden eines Unternehmens oder Urlaubende unverzichtbar.
Was kostet eine Untersuchung im Bereich Reisemedizin in Bremen?

Neben der betriebsärztlichen Betreuung der Mitgliedsfirmen bietet das Betriebsarztzentrum Bremen auch Dienstleistungen für externe Firmen und Privatpersonen an. Im betrieblichen Kontext sind die Untersuchungen kostenfrei und der Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin übernimmt die Kosten. Als Privatperson kann man viele Impfungen und Kosten von der Krankenkasse erstatten lassen. Ein Vorteil bei der engen Zusammenarbeit mit einer spezialisierten Praxis aus dem Bereich Reisemedizin ist zudem die Aktualität der Informationen. Die Experten und Expertinnen sind stets über die neuesten Entwicklungen und Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) informiert und passen ihre Beratungsprogramme entsprechend an. „Wir sind ständig auf dem aktuellen Stand und lassen unsere Ärzte von dem Centrum für Reisemedizin (CRM) regelmäßig fortbilden. Dort sind wir zudem als offizielles Beratungszentrum gelistet“, berichtet Fachärztin Dr. Kirsten Neuhof-Effenberger vom Betriebsarztzentrum in Bremen.
Komplette Betreuung im Bereich Reisemedizin in Bremen
Damit sind Bremer Unternehmen und touristisch reisende Menschen auf der sicheren Seite, auch wenn sich gesundheitliche Risiken in verschiedenen Weltregionen kurzfristig ändern. Unternehmen haben übrigens die Möglichkeit, mit dem Betriebsarztzentrum eine Betreuung durch reisemedizinische Experten und Expertinnen einzugehen. Diese bieten dann neben der persönlichen Beratung auch regelmäßige Check-ups und Impf-Auffrischungen an. „Viele unserer Kunden profitieren durch diese kontinuierliche medizinische Betreuung“, sagt die Expertin für Reisemedizin aus Bremen.
Gelbfieber Impfung im Betriebsarztzentrum Bremen möglich
Auch das Thema Gelbfieber ist in der Vergangenheit zu einem wichtigen Thema im Bereich der Reisemedizin geworden. Diese ernstzunehmende virale Infektionskrankheit, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen Afrikas sowie Mittel- und Südamerikas vorkommt, wird durch den Stich infizierter Stechmücken übertragen. Für Reisende in betroffene Länder stellt die Gelbfieber Impfung in Bremen im Betriebsarztzentrum daher eine der wichtigsten präventiven Maßnahmen dar.
Die akute Viruserkrankung, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit und Schüttelfrost beginnt führt in schweren Fällen zu Gelbsucht, inneren Blutungen sowie Organversagen. Die Erkrankung kann lebensbedrohlich verlaufen und ist nicht ursächlich behandelbar – umso wichtiger ist laut Broek die Vorbeugung durch eine Gelbfieber Impfung in Bremen. Die Gelbfieber-Impfung schützt laut dem Bremer Experten zuverlässig vor einer Infektion und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Gesundheitsschutz. Viele Länder verlangen bei der Einreise einen gültigen Impfnachweis, insbesondere wenn Reisende aus einem Gelbfieber-Endemiegebiet kommen. Ohne entsprechenden Nachweis kann die Einreise verweigert oder eine Quarantäne angeordnet werden, führt der Experte für Reisemedizin vom Betriebsarztzentrum in Bremen aus.
Experte für Reisemedizin empfiehlt Impfung gegen Gelbfieber in Bremen
Broek empfiehlt eine Gelbfieber Impfung allen Personen, die in Risikogebiete reisen oder dort arbeiten. Die Gelbfieber-Impfung erfolgt als einmalige Injektion mit einem Lebendimpfstoff. Der Impfschutz beginnt etwa zehn Tage nach der Impfung und hält in der Regel lebenslang an. Eine Auffrischung ist nach aktuellen Empfehlungen nicht erforderlich. „Die Impfung darf jedoch ausschließlich in dafür zugelassenen Gelbfieber-Impfstellen durchgeführt werden“, sagt Broek aus dem Betriebsarztzentrum, das genau eine solche Zulassung hat. „Wir stellen dann auch den internationalen Impfausweis aus oder ergänzen diesen entsprechend“, berichtet der Mediziner.
Die Gelbfieber-Impfung gilt als sehr wirksam und gut verträglich. In den ersten Tagen nach der Impfung können leichte Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Kopf- oder Muskelschmerzen auftreten. Schwere Nebenwirkungen sind selten. Viele Länder schreiben die Gelbfieber Impfung verpflichtend vor. „Die Gelbfieber-Impfung bei uns im Betriebsarztzentrum Bremen ist daher ein unverzichtbarer Bestandteil der Reisevorbereitung für Aufenthalte in bestimmten Regionen der Welt. Sie schützt nicht nur vor einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung, sondern ist in vielen Fällen auch Voraussetzung für die Einreise“, sagt Reisemediziner Broek. Eine rechtzeitige Beratung und Impfung gegen Gelbfieber im Betriebsarztzentrum Bremen sorgt also für Sicherheit und einen unbeschwerten Beginn der Reise oder Geschäftsreise.