Ein Sonnebild aus Creme auf dem Rücken

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Ratgeber für die Wahl der richtigen Sonnencreme für Erwachsene und Kinder

Sonnenschutz für jeden Hauttyp – in Bremen berät die Horner Apotheke

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Sonnenschutz ist unerlässlich. Denn: „UV-A und UV-B-Strahlung sind zwar gut für die Seele, aber eine übermäßige, ungeschützte Exposition kann Hauterkrankungen bis hin zu Hautkrebs und eine beschleunigte Hautalterung begünstigen und verursachen“, weiß Sebastian Köhler, Inhaber der Horner Apotheke in Bremen. 

Wer auf der Suche nach der richtigen Sonnencreme und Informationen zum notwendigen Sonnenschutz ist, findet dort in einem persönlichen Gespräch die passende Beratung. „Denn das Beste ist immer noch, sich ausreichend zu schützen – dann gibt es zum Beispiel erst gar keinen Sonnenbrand“, betont Sebastian Köhler.

Was ist der ideale Schutz für die Haut?

Sonnenschutz Bremen Flasche Sonnencreme
Mineralische Filter in Sonnencremes bieten sofort nach dem Eincremen Sonnenschutz. Horner Apotheke

Das Sonnenlicht ist wichtig für Menschen. Es fördert zum Beispiel die Bildung vom wichtigen Vitamin D. Doch zu viel UV-Licht erhöht das Risiko an Hautkrebs zu erkranken und lässt die Haut altern. Zusätzlicher Schutz ist somit notwendig. Grundsätzlich sollte aber allen bewusst sein, dass es auch mit Sonnencremes und Sonnensprays so gut wie keinen vollständigen und unbegrenzten Sonnenschutz gibt. Eine bestimmte Menge der gefährlichen ultravioletten Strahlung kommt im Freien immer an die Haut – auch bei komplett mit Wolken bedecktem Himmel, im Schatten und im Winter. „Gerade beim Skifahren oder in den Bergen unterschätzen viele die Intensität der Sonneneinstrahlung“, weiß Sebastian Köhler. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich zu schützen.

Arten von Sonnenschutz

  • Sonnencremes und Sonnensprays: UV-A-Strahlung macht die Haut braun, lässt sie allerdings auch schneller altern. Die UV-B-Strahlung ist energiereicher und kann Sonnenbrand verursachen. Sonnencremes wehren diese Strahlen mittels bestimmter Filter ab. Es gibt chemische Filter, die die Strahlen in Wärme umwandeln. Bis sie ihre volle Wirkung entfalten, dauert es 30 Minuten. Mineralische Filter wirken dagegen wie Spiegel und reflektieren die Strahlung. Dies funktioniert sofort nach dem Eincremen.
  • Kleidung: Jede Art von Kleidung ist auch ein Sonnenschutz. Es gilt der Grundsatz: Je dichter das Gewebe ist und umso farbiger, desto höher ist der Schutz vor UV-Strahlung. Darüber hinaus gibt es auch spezielle T-Shirts, Hosen, Jacken und Co. mit UV-Schutz. Auch diese können wie Sonnencremes verschiedene Lichtschutzfaktoren haben. Hilfreich beim Schutz gegen UV-Strahlen sind auch Hüte. Die Augen müssen ebenfalls geschützt werden, denn durch die Strahlen sind Netzhaut und Hornhaut gefährdet. Beim Kauf einer Sonnenbrille sollte daher darauf geachtet werden, dass sie dunkel getönt sind und den Schutzstandard „UV-400“ oder „100 Prozent UV“ haben beziehungsweise über das „CE-Siegel“ verfügen.
  • Mittagssonne meiden: Von 11 bis 15 Uhr ist die Sonnenstrahlung am stärksten. Daher empfehlen Hautärzte, diese Zeit zu meiden. Ratsam ist es, Arbeiten im Freien, Sonnenbäder, Sport und Spaziergänge – wenn möglich – in den Vormittag, Nachmittag oder in die Abendstunden zu verlegen.
  • Ernährung: Eine gesunde Ernährung ist grundsätzlich gut für die Haut. Ganz wichtig ist allerdings: Dies kann nie ein vollständiger Ersatz für den Schutz mit Sonnencreme sein. Es gibt aber Vitamine, die den Eigenschutz und damit die Gesundheit der Haut durchaus etwas erhöhen können. Dazu gehört Vitamin A. In pflanzlichen Lebensmitteln wie Möhren liegt dieses Vitamin in der Vorstufe Carotin vor. Die Widerstandsfähigkeit der Haut erhöht sich dabei allerdings nur bei regelmäßigem Verzehr. Das Carotin kann auch über Tabletten mit Pflanzenfarbstoffen aufgenommen werden. Produkte zum Einnehmen dienen laut Apotheker Sebastian Köhler meist einer besseren Verträglichkeit – beispielsweise, um allergischen Hautreaktionen bei Sonneneinstrahlung vorzubeugen.

Was ist bei der Auswahl und Nutzung von Sonnencreme zu beachten?

Heutzutage gibt es unzählige Sonnenschutz-Produkte in Form von Creme, Spray, Lotion oder Gel. Wichtig ist bei allen, dass sie einen ausreichenden Lichtschutzfaktor aufweisen. „Dieser gibt an, wie viel länger sich jemand der Sonne aussetzen kann, ohne dass die Haut rot wird. Und dies unterscheidet sich deutlich je nach Hauttyp“, erläutert Sebastian Köhler. Er empfiehlt immer einen etwas höheren Lichtschutzfaktor als der Kunde ihn sich selbst aussuchen würde. „Mit der Selbsteinschätzung liegen viele oft daneben“, so der Experte aus der Horner Apotheke.

Je heller die Haut, desto geringer ist ihr Eigenschutz. Bei sehr heller Haut liegt er gerade einmal bei drei Minuten. Hier sollte der Lichtschutzfaktor (LSF) also sehr hoch sein, also bei 50 liegen. Als Mindestanforderung gilt heute in der Regel ein Sonnenschutz mit 30 LSF. Wichtig ist aber auch, dass das Sonnenschutzmittel dick aufgetragen wird. Zudem muss regelmäßig mit der Sonnenmilch nachgecremt werden, insbesondere nach dem Schwimmen und beim Sport.

 

Täglicher Sonnenschutz

Heutzutage sind über Sonnencremes hinaus Pflegeprodukte mit integriertem Lichtschutzfaktor auf dem Markt – etwa Gesichtscremes und Make-up. All diese Produkte gibt es auch in der Horner Apotheke – die umfassende Beratung ist inklusive. „Täglicher Sonnenschutz in Gesicht und an Händen verringert Alterungserscheinungen und sollte für Menschen mit Vorstufen von oder diagnostizierten Hautkrebs Pflicht sein“, betont Sebastian Köhler von der Horner Apotheke in Bremen. Er und seine Mitarbeiter sind aber auch kompetente Ratgeber, wenn es um den Sonnenschutz der empfindlichen Kinderhaut geht.

Sonnenschutz bei Kindern

Sonnenschutz Bremen ein Kind am Strand mit Hut
Sonnenschutz ist bei Kindern besonders wichtig. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor sowie ein Hut sind Pflicht. Horner Apotheke

Bei kleinen Kindern sind die hauteigenen Schutzmechanismen noch längst nicht voll ausgebildet. Daher ist es wichtig, den Nachwuchs besonders vor den intensiven Sonnenstrahlen zu schützen. Bei Mädchen und Jungen unter einem Jahr sollte eine direkte Sonneneinstrahlung sogar komplett vermieden werden. Sebastian Köhler sagt: .„Kinder-Sonnenschutz-Produkte sollten einen möglichst hohen Anteil mineralischer Filter haben. Die chemischen Filter, um zum Beispiel einen LSF 50 zu erzielen, sollten zudem komplett unbedenklich sein.“ Dazu müsse der Schutz natürlich gut verträglich sein und zur Haut des Kindes passen.

Tipps, wenn es doch zum Sonnenbrand kommt

Bei allen Vorsichtsmaßnahmen kommt es doch immer auch noch zu Sonnenbränden. Dann heißt es laut Apotheker Sebastian Köhler kühlen – und die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen, zum Beispiel mit Gelen oder Schäumen. „Zur Not etwas auftragen, das die Rötung schneller abheilen lässt“, sagt er. Dies seien sinnvolle Maßnahmen bei einem Sonnenbrand. „Aber das Beste ist immer noch: Vorher schützen, dann gibt es erst gar keinen.“