Raucherentwöhnung Bremen – Zigarette zerbrechen

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Die Horner Apotheke berät Nichtraucher in spe

Raucherentwöhnung Bremen – so klappt es!

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Das ist die letzte Zigarette – ganz bestimmt! Bei vielen Rauchern ist durchaus der Wille vorhanden, das Laster abzulegen. Aber die Sucht steht der Raucherentwöhnung im Weg. Doch es gibt Hilfe und Beratung, in Bremen beispielsweise in der Horner Apotheke.

Raucherentwöhnung Bremen – Apotheker Sebastian Köhler
Sebastian Köhler von der Horner Apotheke in Bremen und sein Team beraten Menschen in Sachen Rauchentwöhnung. Nikotinpräparate helfen beispielsweise gegen die Sucht. Horner Apotheke

„Unsere Gesundheit ist das wertvollste Gut, das wir haben“, sagt Sebastian Köhler von der Horner Apotheke. „Mit dem Rauchen aufzuhören, ist deshalb eine hervorragende Idee!“

Er und seine Kollegen helfen gern dabei, die Sucht zu bekämpfen. Eine Beratung zu den passenden Hilfsmitteln gehört zu den Leistungen der Dienstleister in Bremen. Die wichtigste Voraussetzung, endlich mit dem Rauchen aufzuhören, sei allerdings der eigene Wille, erklärt der Apotheker.

„Jeder muss erst einmal für sich selbst entscheiden, dass er wirklich aufhören will. Die innere Einstellung ist das A und O. Daneben können diverse Hilfsmittel zum Einsatz kommen, zum Beispiel Nikotin-Ersatzpräparate. Diese federn den anfänglichen ‚Entzug‘ ab und werden dann ausschleichend runterdosiert.“

Wie wirkt das Rauchen auf den Körper?

Tabak verbrennen beziehungsweise verglimmen und den Rauch inhalieren – das ist die Definition von Rauchen. Viele Menschen empfinden eine anregende Wirkung durch das Nikotin. Tatsächlich verursacht genau das aber wiederum Einschlafstörungen.

Zudem senkt das Rauchen den Appetit. Gelegentlich werden Zigaretten daher genutzt, um das Gewicht zu halten oder sogar abzunehmen. Das ist allerdings keine nachhaltige Methode der Gewichtsreduktion.

Hinzu kommen psychologische Aspekte. Vielfach ist die sprichwörtliche Zigarettenpause eine gern genutzte Möglichkeit zur Erholung und Kommunikation. Gerade für Jugendliche und Heranwachsende lockt ein Gefühl der Dazugehörigkeit. Durch den Jugendschutz empfinden sie das Rauchen zusätzlich als Zeichen des Erwachsenseins.

Tausende Stoffe sind im Tabakrauch enthalten. Zahlreiche davon sind schon einzeln krebserregend. Insgesamt steigt bei Rauchern das Risiko, an Krebs sowie Herz- und Gefäßkrankheiten zu erkranken. Zudem stellen Zigaretten einen Risikofaktor für zahlreiche weitere Krankheiten dar, etwa Asthma, Schlaganfall oder Leberzirrhose.

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben an den Folgen des Rauchens jährlich über sechs Millionen Menschen.

Was müssen Raucher überwinden, um die Zigaretten loszuwerden?

  • Körperliche Entzugserscheinungen
  • Raucherentwöhnung Bremen – mit dem Rauchen aufhören
    Endlich rauchfrei! Mit der richtigen Hilfe lässt sich der Vorsatz umsetzen. Pixabay

    Psychische Entzugserscheinungen

    • geänderte Gewohnheiten
    • Stress anders abbauen
    • Belohnungssystem ändern
    • Unruhe überwinden

Im Folgenden sind die einzelnen Hürden im Detail beschrieben. Darüber hinaus gibt es Tipps, wie neue Nichtraucher sie am besten überwinden können.

Körperliche Entzugserscheinungen: Von Unruhe bis zu Schweißausbrüchen

Das Gute vorweg: Körperliche Entzugserscheinungen sind oft nur von kurzer Dauer. Bereits nach 5 bis 30 Tagen verschwinden die Symptome. Diese können unterschiedlich ausfallen. Dazu gehören etwa Unruhe, Gereiztheit, Aggressivität und Depressionen, aber auch Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche und Kreislaufbeschwerden.

Das Verlangen nach Nikotin kann übergangsweise durch verschiedene Ersatzpräparate gestillt werden: Nikotinpflaster, Nikotinkaugummi, Nikotinmundspray und Ähnliches. Für das passende Mittel hilft eine Beratung in der Apotheke.

Gewohnheiten ändern: Aus der Rauchroutine ausbrechen

Raucherentwöhnung Bremen – Rauchstopp
Ein Rauchstopp fällt vielen Menschen schwer. Die Behandlung der körperlichen Symptome nimmt dabei nur einen kleinen Teil der Behandlung ein. Pixabay

„Ich rauche immer morgens nach dem Frühstück.“ „In der Mittagspause gehe ich mit den Kollegen in den Raucherraum.“ „Zum Feierabendbier gehört der Glimmstängel einfach dazu.“ Bei vielen Menschen ist das Rauchen zur Routine geworden. Hier gilt es, sich dieser Gewohnheiten bewusst zu werden. Dann kommt das Verlangen nicht plötzlich, und man kann sich mental darauf vorbereiten.

Es gibt zudem die Möglichkeit, sich bewusst neue Gewohnheiten anzutrainieren. Statt der Zigarette nach dem Mittagessen gibt es dann beispielsweise täglich einen kleinen Spaziergang um den Block.

Stressabbau: Alternativen zur Entspannung

Ein sehr typisches Verhalten ist der Griff zur Zigarettenschachtel, um Stress abzubauen. Manchmal ist das Rauchen aber auch eine Übersprungshandlung, bevor man etwa vor Überforderung in eine Starre verfällt.

Eine weitere Erklärung, warum Rauchen scheinbar gegen Stress hilft, steckt schon im Namen: Zigarettenpause. Dieses Verhalten können auch Nichtraucher wunderbar übernehmen. Wenn es zu viel wird, einfach mal raus aus der Situation und eine Pause machen. Dabei helfen Bewegung, frische Luft und die Beschäftigung mit einem anderen Thema, etwa Small Talk mit den Kollegen.

Die Zigarette als Belohnung

Oftmals empfinden Raucher die Zigarette als wohlverdiente Belohnung nach einer erledigten Aufgabe oder dem Sport. Manch einer braucht vielleicht diese Motivation. Aber die Belohnung kann auch anders gestaltet werden. Möglichkeiten sind beispielsweise eine Folge seiner Lieblingsserie zu schauen oder sich eine interessante Zeitschrift zu gönnen (schließlich spart man ja Geld für Zigaretten).

Vorsicht allerdings bei der Einführung von Essen als Belohnung! Viele Exraucher haben (neben der appetitsenkenden Wirkung von Nikotin) auch dadurch mit einer Gewichtszunahme zu kämpfen, dass sie Süßes essen, statt zu rauchen.

Unruhe bekämpfen

Wer jahrelang beträchtliche Teile des Tages eine Zigarette gehalten hat, weiß nach der Raucherentwöhnung womöglich nicht, wohin mit seinen Händen. Viele Neu-Nichtraucher erfasst dadurch eine gewisse Unruhe. Manchem hilft womöglich ein Gegenstand, den er stattdessen übergangsweise halten und die Hände damit beschäftigen kann.

Andere behelfen sich mit Entspannungstechniken wie Meditation. Hier muss individuell entschieden werden, welche Methode passt.

Raucherentwöhnung Bremen – Geld sparen
Geld zu sparen, ist nur einer von vielen guten Gründen, mit dem Rauchen aufzuhören. Pixabay

Fünf wichtige Gründe für eine Raucherentwöhnung:

  1. geringeres Krankheitsrisiko
  2. Vorbildfunktion für Kinder und Heranwachsende
  3. Geld sparen
  4. Geschmacks- und Geruchssinn verbessern sich
  5. kein Gestank nach Rauch

Tipps auf dem Weg zum Nichtraucher

Es gebe ganz unterschiedliche Methoden zur Raucherentwöhnung, berichtet Sebastian Köhler von der Horner Apotheke in Bremen über seine Erfahrung mit Kunden. „Von Akupunktur über Besprechen und Hypnose bis zum Handauflegen ist alles möglich. Solange eine Methode nicht zusätzliche oder neue gesundheitliche Risiken mit sich bringt, gilt das Motto: Alles, was funktioniert, hat Recht!“

Manche Menschen nutzen E-Zigaretten und Co als Alternative oder Übergangslösung, um ihr Verlangen nach Zigaretten zu stillen. „Das primäre Ziel einer Raucherentwöhnung ist, das abhängig machende Nikotin auszuschleichen“, erklärt der Apotheker. „Daher kann eine E-Zigarette eine Möglichkeit sein, wenn ein Liquid ohne Nikotin zum Einsatz kommt. Aber selbstverständlich werden mit E-Zigaretten diverse hochtoxische ‚Verbrennungsprodukte‘ der normalen Zigaretten ‚eingespart‘.“

Das kann helfen auf dem Weg zum Nichtraucher:

  • Medizinische Hilfsmittel: Nikotinpflaster, Nikotinkaugummis und Co. können bei akutem Verlangen nach Tabakrauch helfen.
  • App: Es gibt verschiedene Apps, die gestartet werden, wenn man mit dem Rauchen aufhört. Sie berechnen dann über die folgenden Tage, Monate und Jahre, was ein Nichtraucher an Geld gespart und an Lebenszeit gewonnen hat. Das bestätigt täglich die Entscheidung, endlich aufgehört zu haben.
  • Gemeinsam aufhören: Partner, Kollegen, Freunde, Familie – oft rauchen Personen im persönlichen Umfeld. Entschließt man sich gemeinsam, ab jetzt rauchfrei zu bleiben, hat das mehrere Vorteile. Zum einen hilft die Kontrolle, zum anderen das gegenseitige Unterstützen bei akutem Verlangen. Dazu kommt: Greift zu Hause oder bei der Arbeit auch kein anderer zur Zigarette, fällt die Versuchung weg, der Sucht selbst nachzugeben.

Dass der Weg zum Rauchstopp schwierig ist, ist klar. „Als Nichtraucher will ich mir nicht anmaßen, sagen zu können, was am meisten gebraucht wird, um erfolgreich mit dem Rauchen aufzuhören“, sagt Sebastian Köhler aus der Horner Apotheke in Bremen. „Aber ich denke, ein guter und realistischer Zeitplan, die richtige innere Einstellung und die Bereitschaft, zur Not auch externe Hilfe in Anspruch zu nehmen, sind die grundsätzlichen Voraussetzungen, mit der Raucherentwöhnung erfolgreich zu sein.“